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Bundesbank kapituliert vor Brüssel

Was in den letzten Tagen auf geldpolitischer Ebene passiert kann man nur noch als bedingungslose Kapitulation deutscher Interessen gegenüber Brüssel bewerten. Fassungslos werden wir in Zukunft miterleben, wie sich Brüssel eine Billion nach der anderen genehmigt, die natürlich von denen zu zahlen sind, die noch was auf der hohen Kante haben: Also die Nordstaaten und Deutschland.

 

von Michael Mross

Was in den letzten Tagen auf geldpolitischer Ebene passiert kann man nur noch als bedingungslose Kapitulation deutscher Interessen gegenüber Brüssel bewerten. Es ist die völlige Aufgabe einer Währungspolitik, deren oberstes Ziel eigentlich die Stabilität sein sollte. Doch die Schergen in Brüssel sehen das offenbar anders und haben die „Deutschen“ kurzerhand kalt gestellt.

Das Resultat: der nächste Bundesbank-Kandidat wird ein EU-Sklave sein, der sich willenlos den Vorgaben aus Brüssel beugt. Damit hat die letzte Stunde des Euro geschlagen. Unsere Gemeinschaftswährung ist damit per Inflation praktisch zum Abschuss frei gegeben.

Fassungslos liest man die Begründung, die Steinbrück angab, warum er nicht EZB-Chef werden wolle: Er würde die gleichen stabilitätsorientierten Interessen wie Weber vertreten – und hätte deshalb keinen Chance in der EZB. Was ist das für eine verkehrte Welt? Müsste das Interesse an einer stabilen Währung nicht oberstes Ziel der Zentralbank sein? Doch die EZB kümmert sich bekanntlich schon lange nicht mehr um ihre eigenen Statuten. Genausowenig wie sich gewählte Politiker um Demokratie und Parlamente kümmern, wenn es wieder mal darum geht, Hunderte Milliarden für Brüssel locker zu machen.

Fassungslos müssen wir mit anschauen, wie ein angeblich „Permanenter Rettungsmechanismus“ etabliert wird – um so durch die Hintertür Einfluss auf  die nationalen Finanzen genommen wird. Schäffer: Ein dauerhafter Euro-Rettungsschirm berührt das Budgetrecht des Parlaments und damit einen "Kernbereich demokratischen Lebens".

Was wir erleben ist die totale Kapitulation vor den Begehrlichkeiten Brüssels. Und die lautet: Enteignung deutschen Volksvermögens via listig etablierter Vehikel. Sei es nun ein permanenter Rettungsschirm oder der jeder demokratischer Grundlage entbehrende EFSF in Luxemburg, wo ein paar selbsternannte EU-Hanseln über die Verteilung von Abermilliarden bestimmen.

Fassungslos werden wir in Zukunft miterleben, wie sich Brüssel eine Billion nach der anderen genehmigt, die natürlich von denen zu zahlen sind, die noch was auf der hohen Kante haben: Also die Nordstaaten und Deutschland.

Fassungslos werden wir in Zukunft miterleben, wie uns nicht nur unsere Ersparnisse gestohlen werden, sondern wie sie durch die Gelddruckorgien der EZB entwertet werden.

Wie lange werden die Menschen dem noch tatenlos zusehen? Wenn sie schon nicht auf die Straßen gehen, dann werden sie wohl demnächst das Geld von der Bank abholen und in Gold und Silber eintauschen...

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