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Schweizer Banken verweigern Barabhebungen

Wer ein Konto bei einer schweizer Bank hat und ein größeres Sümmchen abheben will, der bekommte die rote Karte. Schweizer Banken verweigern Ausländern Barabhebungen. Kommt auch in der Schweiz das Bargeldverbot?

 

Offenbar auf Druck der EU-Junta in Brüssel verweigern schweizer Banken Ausländern große Barabhebungen. Wer nicht einwandfrei nachweisen kann, wofür er das Geld braucht, bekommt es nicht. Dies ist ein bisher einmaliger Vorgang in der Alpenrepublik und sorgt auch in schweizer Zeitungen für Furore.

Dies dürfte zugleich auch das Ende der Schweiz als Bankenrepublik sein. Wenn Ausländer nicht mehr an ihr Geld herankönnen, dann wird es auch nicht mehr in die Schweiz fließen. Der Vorgang muss äußerst bedenklich stimmen, denn er wird sicherlich auch in der EU Nachahmung finden. Schon jetzt ist es in einigen EU-Ländern schwierig, größere Geldbeträge ohne Probleme in bar abzuheben, so z.B. in Frankreich. MMnews sind dort Beispiele bekannt, wo Barabhebungen über 2000 Euro zu intensiven Nachfragen führten.

Wenn die Freiheit des Geldes stirbt, ist die Freiheit generell in Gefahr. Doch dies wird von den meisten Menschen so nicht wahrgenommen. Dennoch gilt: die Geldfreiheit ist ein essentieller Bestandteil von Freiheitsrechten. Doch diese sind akut in Gefahr.

So berichtet der Schweizer Tagesanzeiger:

Geldblockade an der Bahnhofstrasse

Immer mehr Banken verweigern Ausländern die Auszahlung grosser Bargeldbeträge. Die Institute befürchten, sie könnten mit den Steuerbehörden anderer Nationen Probleme bekommen.

«Wir zahlen Ausländern keine grösseren Mengen Bargeld mehr aus», sagt Urs Ackermann, Pressesprecher bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB). «Wir sind in einer neuen Welt, und da ist es klar: Wer grosse Bargeldbeträge abziehen will, der will sie vor den Steuerbehörden verstecken», sagt Ackermann weiter.

Ähnliches ist von der Credit Suisse zu hören. Auch sie zahlt keine grösseren Bargeldbeträge mehr aus, wie Pressesprecher Marc Dosch bestätigt: «Bargeldabhebungen sind klar geregelt.» Details will er keine bekannt geben. Etwas unverbindlicher tönt es bei der Bank Vontobel. Sie zahlt Kunden Geld  «wenn möglich nicht bar» aus, sagt Sprecher Reto Giudicetti. Man lege Wert darauf, dass man den Weg des Geldes nachverfolgen könne. Bei einer Barauszahlung lässt sich kaum überprüfen, wohin der Kunde das Geld trägt.

Die Praxis der Banken ist uneinheitlich. Bei Vontobel gibt es Ausnahmen. Ist für Vontobel einsichtig, weshalb ein Kunde einen grösseren Geldbetrag einfordert, wird ihm dieser – auf Wunsch auch bar – ausgehändigt. Beispielsweise wenn jemand an der Bahnhofstrasse eine 30'000 Franken teure Uhr kaufen will, dies aber nicht mit der Kreditkarte tun will. «Die Plausibilität ist relevant, nicht die Höhe des Betrages», betont der Vontobel-Sprecher. Keine solche «Ausreden» akzeptiert die ZKB. «Das Auszahlungsverbot wird ausnahmslos durchgesetzt», sagt Ackermann, «Protest nutzt nichts, und vor Gericht ging bisher keiner.»

Alles "klar"?! Das Eigentumsrecht wankt in der schönen neuen ZKB-Welt. Dito bei Credit Suisse und einigen anderen. Wir sprechen wohlgemerkt von ggf. vorab angemeldeten Abhebungen aus unverpfändeten Guthaben im eigenen Konto der Kunden... Das Ganze wird natürlich gerichtlich niemals zu halten sein. Aber was tut man nicht alles in vorauseilendem Gehorsam für SSchäuble und für den nach x Monaten noch immer nicht eingetüteten deutsch-schweizerischen neuen Steuerdeal...

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