AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

IMK: Öl + Silbercrash Grund zur Freude

Top-Ökonomen sehen Rohstoff-Preisrutsch positiv für die Konjunktur. „Sowohl die niedrigeren Rohstoffpreise als auch der etwas niedrigere Euro wirken sich mit Verzögerung leicht positiv auf die europäische Konjunktur aus.“


Nach Ansicht des Direktors des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, besteht angesichts des jüngsten Preisverfalls bei Rohstoffen kein Grund zur Panik, sondern eher zu verhaltener Freude. „Die Rohstoffpreise waren schon länger spekulativ überhöht und die leichte Abwertung des Euro basiert auf der Fehleinschätzung der Märkte, die EZB würde stärkere Zinsanhebungen vornehmen“, sagte Horn Handelsblatt Online. „Sowohl die niedrigeren Rohstoffpreise als auch der etwas niedrigere Euro wirken sich mit Verzögerung leicht positiv auf die europäische Konjunktur aus.“

Auch der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer, wies darauf hin, dass der Ölpreis und der Euro zum US-Dollar deshalb so stark gesunken seien, "weil sie überkauft und somit anfällig waren für eine Korrektur" waren. "Damit fallen auch angebliche Konjunktursorgen als Erklärung weitgehend aus", sagte Krämer Handelsblatt Online. Denn die deutschen Auftragseingänge seien am Donnerstag vor allem deshalb um vier Prozent gefallen, weil es ungewöhnlich wenig Großaufträge gegeben habe. "Das war ein Sonderfaktor, der Trend weist bei den Aufträgen aber weiter nach oben." Das zeige auch die deutsche Industrieprodukton, die im März um 0,7 Prozent zugelegt hatte.

Der Chefvolkswirt der Dekabank, Ulrich Kater, sieht ebenfalls keinen Grund in Konjunkturpessimismus zu verfallen. "An den Rohstoffmärkten bricht sich eine Welle, die neben fundamentalen Argumenten auch durch spekulative Elemente getrieben war", sagte Kater Handelsblatt Online. Rohstoffe blieben eben in einer stark wachsenden Weltwirtschaft knapp und teuer. "Dazu hatten wir in der ersten Jahreshälfte genügend Themen, die etwa die Edelmetalle als sicheren Hafen erschienen ließen: geopolitische Risiken, Naturkatastrophen, Sorgen um die Bonität großer Industriestaaten", erläuterte der Ökonom. Einige dieser Themen seien abgeflaut. "Aus all diesen Einflüssen läßt sich aber für die Weltwirtschaft noch keine grundsätzlich neue Geschichte gegenüber dem Jahresanfang schreiben", betonte Kater und fügte hinzu: "Die Erholung geht weiter, freuen wir uns derweil über günstigere Rohstoffpreise."

Die Angst vor einer Abkühlung der Konjunktur hatte am Donnerstag für einen Kursrutsch an den Rohstoffmärkten gesorgt. Der Preis für die Ölsorten Brent und WTI fiel um etwa neun Prozent auf 110,24 beziehungsweise 99,64 Dollar je Barrel. Der Silber-Kurs brach sogar um elf Prozent auf 34,58 Dollar je Feinunze ein. Allein in dieser Woche sank der Silberpreis um fast 30 Prozent. Auch bei den Industriemetallen und Agrar-Rohstoffen gab es deutliche Kursverluste.
Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

DGB-Chefin Yasmin Fahimi hat die Äußerungen von Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) zur geplanten Bafög-Reform scharf kritisiert. "Ich finde es unsäglich", sagte Fahimi am [ ... ]

Union will Sonderstrafrecht für Spitzenpolitiker abschaffen

Die Unionsfraktion im Bundestag unterstützt den Vorstoß der Konferenz der Landesjustizminister, den besonderen Schutz von Politikern vor Beleidigungen zu entschärfen.

Der Justiziar der Unionsfraktion, [ ... ]

Die Rentenkommission der Bundesregierung soll ihre Empfehlungen für die Reform der Alterssicherung schon am Dienstag kommender Woche (23. Juni) an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) oder Arbeitsministerin [ ... ]

Die Innenminister von Hessen und Sachsen dringen vor der Innenministerkonferenz in Hamburg auf ein schärferes Vorgehen gegen linksextreme Gewalt.

Hessen fordert laut der "Welt" unter anderem die Prüfung [ ... ]

Die EU-Spitze hat die jüngste Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran begrüßt.

Dieser sollte "die Tür öffnen für umfangreichere Gespräche", sagte EU-Kommissionspräsidentin [ ... ]

Rückkehr deutscher Schiffe aus Persischem Golf könnte Monate dauern

Die deutsche Handelsschifffahrt rechnet damit, dass die Rückkehr deutscher Schiffe aus dem Persischen Golf mehrere Monate in Anspruch nehmen wird.

"Wir schätzen mindestens drei Monate, wenn nicht [ ... ]

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat eine deutsche Beteiligung an einer möglichen Mission in der Straße von Hormus in Aussicht gestellt.

"Wir wollen uns mit unseren Partnern bei der Gewährleistung [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.