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EU und Euro: Alles im Lot? Oder brennt die Hütte?

Angeblich Business As Ususal an diesem Wochenende in Luxemburg und Athen. Oder doch nicht? Der geheime EU-Gipfel sei angeblich kein  Krisentreffen gewesen. Auch die Anwesenheit von Vertretern der EZB, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Kommission in der griechischen Hauptstadt seien "nichts besonderes".

 

Das Treffen der Europäischen Union (EU) am Freitagabend ist nach Aussage eines Sprechers von Währungskommissar Olli Rehn kein Krisentreffen gewesen. Vielmehr habe es sich um einen informellen Gedankenaustausch gehandelt, so ein Kommissionssprecher.
 
Auf dem Treffen seien demnach auch "keine Entscheidungen angedacht" gewesen. Kurz vor der Zusammenkunft, an der auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) teilgenommen hatte, hatten verschiedene Medien berichtet, dass Griechenland einen Austritt aus der Euro-Zone erwäge. Diese Darstellungen seien "einfach falsch und absichtlich irreführend", wie der Sprecher am Samstag mitteilte.
 
Auch ein Schuldenschnitt stünde nicht zur Debatte. "Nochmals, Umschuldung ist keine Option", da die Folgen für Griechenland und den ganzen Euro-Raum "extrem negativ" wären.
 
Unterdessen seien Vertreter der Europäischen Zentralbank (EZB), des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Kommission in der griechischen Hauptstadt Athen, um die Reform- und Sparprogramme einer Prüfung zu unterziehen. Auch dies sei ein normaler Vorgang.
 
Die Europäische Union und der IWF hatten im vergangenen Jahr ein Hilfspaket in Höhe von 110 Milliarden Euro für das hoch verschuldete Griechenland verabschiedet, um dessen Bankrott abzuwenden.
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