AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Droht ein Gold-Crash?

Steffens Daily: Der Goldcrash wird kommen. Stellen Sie sich dazu einfach vor, Gold fängt an zu fallen, zunächst schnell und martialisch, weil einige große Adressen aussteigen. Gerade die, die jetzt noch in Panik in Gold eingestiegen sind, müssen dann schnell aussteigen, damit die Verluste nicht zu groß werden.


von Jochen Steffens

Bevor ich auf Gold zu sprechen komme, zunächst ein paar Worte zu den aktuellen US-Konjunkturdaten. Hier hat sich das Bild in den vergangenen Wochen deutlich aufgehellt:

Sie sehen, dass sich der Vierwochenschnitt (grün) der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe  in einem klaren Abwärtstrend befindet. Heute fielen die Zahlen erneut unter die 400.000er Marke. Nun müssten sich die Erstanträge dort stabilisieren. Das könnte auch gut sein, weil wir so ganz langsam auf das Weihnachtsgeschäft zusteuern und sich der Arbeitsmarkt in dieser Zeit sowieso beruhigt. Natürlich passen diese Zahlen so gar nicht in die Krisenstimmung, aber dem muss ja auch nicht so sein. Es könnte aber sein, dass diese Zahlen einen erheblichen Einfluss auf den Markt nehmen. Zumindest dann, wenn weitere positive Konjunkturzahlen hinzukommen. Dazu natürlich wie immer in den kommenden Wochen mehr. Nun zum Gold:

Gold in Übertreibungsphase

Der Zusammenhang ist mittlerweile so offensichtlich wir logisch. Wenn die Märkte „Krisenstimmung“ spielen, haussiert der Goldpreis. Da besteht kein Zweifel. Doch in den vergangenen Tagen hat Gold nun eindeutig seinen Aufwärtstrend verlassen und zwar nach oben. Das ist ein klares und nachhaltiges Zeichen dafür, dass wir uns nun in einer Übertreibungsphase befinden. Dazu folgender Chart:  

Übertreibungsphasen sind ebenso wenig wie Crashs prognostizierbar. Panik und Gier in ihren Extremen haben eine Eigendynamik, die sich jeder Analyse entzieht. Es kann also jetzt alles passieren. Gold kann die 2.000-Dollar-Marke sehen und sogar noch weiter steigen. Das wird davon abhängen, wie sich die aktuellen Krisen weiter entwickeln.

Aber jede Übertreibung birgt natürlich auch die Gefahr eines größeren Crashs. Denn es sind Anlageblasen, auch wenn viele das bei Gold vielleicht nicht gerne hören.

Es ist zudem typisch für große Seitwärtsbewegungen (siehe Steffen Daily von vorgestern), dass immer neue Blasen entstehen. Zunächst war es die Aktienblase bis ins Jahr 2000. Darauf folgte die Immobilien- und Finanzblase in den USA, die Ölpreisblase, etc. Jetzt ist es die Goldblase, die sich aufbläht und damit riskant wird.

Und witzigerweise ist es in Anlehnung an den Text vom Dienstag auch immer die Goldblase, die als letztes in der großen Seitwärtsbewegung platzt. Das passiert genau dann, wenn sich die Krisen, die eben diese Seitwärtsbewegung verursacht haben, bereinigen. Meistens allerdings bevor  die Masse der Anleger merkt, dass die Krisen vorbei sind. Das wird nicht unbedingt morgen passieren und es kann auch noch ein paar Monate oder gar Jahre dauern, aber die Gefahr eines Gold-Crashs steigt mit jedem Dollar, den der Goldpreis steigt. Wie gesagt, um hier genauere Angaben zu machen, müsste man wissen, wann die aktuellen Krisen ihre Relevanz verlieren. Doch dann wird Gold auf die Verkäuferseite wechseln.

Seifenblasen und geplatzte Träume

Stellen Sie sich dazu einfach vor, Gold fängt an zu fallen, zunächst schnell und martialisch, weil einige große Adressen aussteigen, eben aus den oben genannten Gründen. Gerade die, die jetzt noch in Panik in Gold eingestiegen sind, müssen dann schnell aussteigen, damit die Verluste nicht zu groß werden. Und das kann eine Kettenreaktion verursachen, die den Goldpreis immer weiter fallen lässt. Viele Anleger haben schon am Aktienmarkt Geld verloren und werden entsprechend nervös reagieren, wenn der Goldpreis sinkt.

Wirklich bitter würde es (ich weiß aber nicht, ob es dazu kommen wird), wenn Gold immer weiter fällt und schlussendlich auch noch die Privatpersonen, die reales Gold als Absicherung gekauft haben, nervös werden…  Vielleicht lesen wir dann in der Bild-Zeitung: Gold - die Jahrhunderthausse ist vorbei, verkaufen Sie jetzt ihre Goldbestände und investieren Sie in Aktien… wer weiß.

Keine Panik

Noch besteht kein Grund zur Panik, aber mit dem Ausbrechen aus dem Aufwärtstrend sollte die Vorsicht immer größer werden. Sollten Sie erkennen, dass sich die Krisen beruhigen und sollte daraufhin der Goldpreis einbrechen, können Sie nach und nach Ihr Goldengagement bei weiter fallenden Kursen reduzieren. Passen Sie also ihre Investitionsquote immer mehr an fallende Kurse an. Unsinn ist es, jetzt alles zu verkaufen, ebenso wie auf fallende Kurse zu setzen. In Übertreibungsphasen bleibt man investiert, bis klare Verkaufssignale entstehen.

Ich schreibe diesen Text hier somit nur als kleine Warnung: Sitzen Sie beim Gold stärke Kurseinbrüche nicht aus! Zumindest dann nicht, wenn sich die Krisenszenarien abschwächen. Es könnte gut sein, dass die Gold-Kurse weiter fallen, als wir uns zurzeit vorstellen können.

Der Goldcrash wird kommen, das verspreche ich Ihnen. Die einzigen Fragen dazu lauten: Wann und von welchem Niveau aus.

Aber so ist das Spiel an den Börsen, es entstehen Blasen, die platzen, aus denen neue Blasen entstehen, die platzen und mit dem Platzen der Blasen platzen auch jedes Mal die großen Träume vieler Anleger….

www.stockstreet.de

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse
Ein Fünftel der Lebensmittelkosten fließt in Fleisch und Fisch

Die privaten Haushalte in Deutschland haben im Jahr 2023 im Schnitt rund 335 Euro im Monat für Nahrungsmittel ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, machten die [ ... ]

Soloselbständige und Kleinstunternehmen treiben den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) kräftig voran. Aktuell nutzen 51,2 Prozent der Befragten KI in ihren Geschäftsprozessen, [ ... ]

Zum Jahresende 2025 lebten 83,5 Millionen Menschen in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, ist die Bevölkerungszahl somit im Jahr 2025 um 110.000 Personen beziehungsweise [ ... ]

Rund 67.200 Menschen in Deutschland sind im Jahr 2024 wegen Schlafstörungen stationär im Krankenhaus behandelt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, ist die [ ... ]

Der CDU-Außenpolitiker Armin Laschet bewertet das jüngste Abkommen mit dem Iran kritisch. Es sei jedenfalls kein großer Erfolg, sagte Laschet dem Nachrichtenmagazin Politico.

Er verwies [ ... ]

B-52-Bomber in Kalifornien abgestürzt - acht Tote

Bei dem Absturz eines B-52-Bombers kurz nach dem Start von der Edwards Air Force Base nordöstlich von Los Angeles sind am Montag acht Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Das teilten die Behörden [ ... ]

CSU-Gesundheitsexpertin Emmi Zeulner fordert Nachbesserungen am Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zur Pflegereform. Sie kritisiert, dass an den Rentenpunkten für pflegende [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.