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Klimakrise: Grüne stänkern gegen Sommer

In einem Gastbeitrag für den Kölner Stadt-Anzeiger hat die Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Annalena Baerbock, das sonnige Wetter in Europa als „Vorboten der Klimakrise“ gedeutet.

 

Als Konsequenz aus der Hitzewelle in Deutschland und weiten Teilen Europas fordert die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock, endlich energisch gegen die Klimawandel vorzugehen. "Die Vorboten der Klimakrise sind angekommen", schrieb Baerbock in einem Beitrag für den "Kölner Stadt-Anzeiger". Nötig seien ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz, ein CO2-Preis, der Abschied vom fossilen Verbrennungsmotor und das Abschalten alter Kohlekraftwerke. Zudem müsse ein Klimaanpassungsfonds aufgelegt werden - inklusive einer Entschädigungskomponente für diejenigen, die durch extreme Ereignisse besonders hart betroffen seien.

 

Von Karste Hilse, umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag

Nach der für die wissenschaftliche Gemeinde völlig neuen und bahnbrechenden Erkenntnis von Frau Baerbock, dass Stromnetze Strom speichern könnten, findet sie in den warmen Tagen der vergangenen Wochen ebenfalls bisher unbekannte Fakten.

Sie kann in ihnen ‚die Vorboten der Klimakrise‘ erkennen, ein völlig neuer Begriff in der Klimaforschung. Wir hatten bisher nämlich geglaubt, dass das, was wir erfreulicherweise in den vergangenen Wochen miterleben durften, ein schöner warmer Sommer wäre. Klima ist ein rein statistischer Wert lokaler Wetterdaten, über mindestens 30 Jahre gemittelt. Alles Kürzere beschreibt Wetter oder wenn es länger andauert, Witterung.

Um den ‚Vorboten‘ realistisch zu begegnen fordert Baerbock einen neuen ‚Klimarealismus‘, der durch jede Menge Verbote und Steuern realisiert werden soll. Dazu gehöre – so Frau Baerbock ‚ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz, einen CO2-Preis, den Abschied vom fossilen Verbrennungsmotor und die verordnete Abschaltung von alten Kohleblöcken‘.

Das Verwunderlichste allerdings ist die Tatsache, dass jetzt selbst die Grünen von der AfD abschreiben. Einen sogenannten nationalen Klimawandelfolgenanpassungsfonds forderte die AfD-Fraktion bereits in ihrem Antrag aus dem Juni dieses Jahres, die Klimaschutzziele 2030 wegen erwiesener Nutz- und Wirkungslosigkeit aufzugeben.

Statt dem Endverbraucher jährlich zig Milliarden Ablass abzupressen, unsere Kulturlandschaften weiter zu verschandeln und die Versorgungssicherheit weiter zu gefährden, sollten wir, wie es in unserem Antrag steht, für die nächsten Generationen Geld in einen Fonds legen, der ihnen hilft, auf eventuelle negative Folgen des natürlichen Klimawandels zu reagieren.

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