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Italien in der Todeszone

Das Vertrauen der Investoren in die Zahlungsfähigkeit Italiens ist im Sturzflug. Zinsen klettern auf über 6,7%. Der Staat kann sich zu diesen Sätzen eigentlich schon nicht mehr refinanzieren. - Damit steht der Euro vor einer Zerreißprobe, denn eine Rettung Italiens scheint ausgeschlossen.

 

von Michael Mross

Italien ist auf den Spuren Griechenlands. Vor einer wichtigen Parlamentsabstimmung am Nachmittag gerieten Anleihen aus Rom nochmals unter Druck. Zehnjährige Papiere verloren bis zu 34 Ticks auf 86,58 Zähler und rentierten mit 6,742 Prozent - so hoch wie seit 14 Jahren nicht mehr. Der Staat kann sich zu diesen Sätzen eigentlich nicht mehr refinanzieren. Die drittgrößte Volkswirtschaft in der Eurozone steht praktisch vor dem Bankrott.


Die Frage ist, wie sich die Schuldensituation in Italien auch unter einem neuen Präsidenten verbessern soll? Internationale Investoren dürften selbst bei einem Rücktritt Berlusconis nicht wieder auf die Käuferseite zurückkehren. Durch die Wirren um versprochene und dann doch nicht eingehaltene Sparversprechen hat das Land sein Vertrauen endgültig verspielt.


Damit steht der Euro vor einer Zerreißprobe, denn eine Rettung Italiens durch den EFSF scheint selbst die Möglichkeiten des Rettungsfonds zu übersteigen. Unterdessen ist aus London zu hören, dass große Player und Hedgefonds auf die Pleite Italiens groß angelegte Wetten eingehen.


Der einzige Ausweg für Italien besteht nur noch darin, dass die EZB die Staatspapiere aufkauft. Beobachter gehen davon aus, dass die Zentralbank diesen Schritt in letzter Sekunde gehen wird und Italien aus der Notenpresse finanziert. Unterdessen ziehen die Kunden ihre Gelder bei italienischen Banken ab, was die Situation noch verschlimmert.


ifo-Präsident Sinn: „Seit dem Sommer gibt es eine riesige Kapitalflucht aus Italien, die atemberaubend ist.“ Die vermögenden Italiener verkauften ihre Staatspapiere an die Banka d´Italia, die sie mit neu gedrucktem Geld kaufe, und machten sich aus dem Staube, nach Deutschland oder in die Schweiz, sagte Sinn. Trotz der jetzt angekündigten Reformen sei die Gefahr groß, dass Italien die Schulden nicht in den Griff bekommt. Eine Rettung Italiens durch die solventen Euroländer sei aber „nur um den Preis einer Destabilisierung Frankreichs und Deutschlands“ möglich.

Auf einem ganz anderen Blatt steht, dass Italien als Nettoeinzahler in den EFSF ausfällt. Damit kommen auf die noch verbleibenden solventen Länder wie Deutschland noch höhere Lasten in Zukunft zu. Auch das dürfte demnächst noch für Sprengstoff sorgen.


Nach Italien ist die Notsituation für weitere Euro-Länder schon programmiert. In der roten Zone stehen Belgien, Spanien und nicht zuletzt auch Frankreich. Insider rechnen damit, dass Frankreich spätestens bis Ende des Jahres mit einem Downgrade seitens der großen Ratingagenturen abgestraft wird. Dies dürfte die Eurozone vor unlösbare Probleme stellen.

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