AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

BBK: Target2 außer Kontrolle

Commerzbank-Chefökonom: Bundesbank sitzt in der Falle. Sollte die Währungsunion auseinanderbrechen, wäre die Bilanz der Bundesbank und damit die Stabilität der deutschen Staatsfinanzen bedroht.

 

Die Risiken in der Bilanz der Bundesbank, die sich im Zuge der Eurokrise aufgetürmt haben, lassen sich kaum noch unter Kontrolle bringen. Sollte die Währungsunion auseinanderbrechen, wäre die Bilanz der Bundesbank und damit die Stabilität der deutschen Staatsfinanzen bedroht. Davor warnt Jörg Krämer, Chefökonom der Commerzbank, in einem Beitrag für die WirtschaftsWoche.

Die Forderungen der Bundesbank im Rahmen des europäischen Zahlungsverkehrssystems Target, über das die nationalen Notenbanken der Euroländer grenzüberschreitende Überweisungen abwickeln, seien inzwischen auf 498 Milliarden Euro angeschwollen. Dem stehen Target-Verbindlichkeiten vor allem in den Notenbanken der Krisenländer gegenüber.

Ein Ausgleich der Target-Salden wie im Fedwire-System der USA, wo die Salden durch den Tausch von Wertpapieren zwischen den regionalen Niederlassungen der Fed ausgegl! ichen werden, würde der Bundesbank kaum helfen. Die Bundesbank erhielte dann zum Ausgleich ihrer Target-Forderungen Staatsanleihen der Krisenländer. „Diese Papier wären jedoch kaum etwas wert, wenn die Staatsschuldenkrise eskalierte, die Peripherieländer zahlungsunfähig würden und die Währungsunion auseinanderfiele“, schreibt Krämer. Die Bundesbank bliebe auf ihren Forderungen sitzen. „Ihre Bilanz wäre bedroht – und damit wohl das Geldwesen als Ganzes“, so Krämer.

Das Problem der Target-Salden lasse sich nur lösen, wenn die Krisenländer ihre Wirtschaft und Staatshaushalte sanieren. „Die Bilanz der Bundesbank und damit die Stabilität der deutschen Staatsfinanzen liegen in den Händen italienischer und spanischer Politiker“, urteilt der Ökonom.

In ähnliher Weise äußrte sich kürzlich auch der Chefwolkswirt der Deutschen Bank zu Target 2 und warnt vor einer Zahlungsbilanzkrise in der Euro-Zone. "Die Eurokrise ist die Spitze des Eisbergs über Wasser - unter Wasser liegt mit dem weitaus größeren Teil das Ungleichgewicht in den Leistungsbilanzen". - Deutschland ist per Target 2  zum größten Kreditgeber der Währungsunion geworden.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Der ehemalige Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erwartet eine Neuregelung der Organspende noch in diesem Jahr. Die Chance auf eine Einführung der Widerspruchslösung in Deutschland sei [ ... ]

Die frühere CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer erklärt sich die Unzufriedenheit in der Partei mit Bundeskanzler Friedrich Merz vor allem mit enttäuschten Erwartungen. Die CDU sei [ ... ]

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Brasilien in einem zumindest in der ersten Hälfte überzeugenden Spiel mit 3:0 gegen Haiti durchgesetzt. Bereits zur Halbzeit führten die Brasilianer [ ... ]

Im Münchner Stadtteil Milbertshofen ist in der Nacht zu Samstag der Waggon eines Güterzugs von einer Brücke auf eine Straße gestürzt. Mindestens eine Person sei lebensgefährlich [ ... ]

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) bleibt dem Tag der offenen Tür der Bundesregierung fern. Das berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" in seinen Samstagausgaben.

Eine Sprecherin [ ... ]

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Marokko gegen Schottland mit 1:0 durchgesetzt. Der einzige und damit entscheidende Treffer fiel bereits in der zweiten Minute, als Ismael Saibari nach einem [ ... ]

Schwere Gewitter sorgen im Nordwesten und weiteren Teilen Deutschlands für erhebliche Beeinträchtigungen. Betroffen sind insbesondere Teile der Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein, [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.