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Ackermann: GR-Pleite kostet 1 Trillion?

Langsam kommen Medien und Banker offenbar mit denn Nullen nicht mehr klar. Der Deutsche Bank Chef Josef Ackermann geht davon aus, dass eine Pleite Griechenlands angeblich 1 Trillion kosten würde. Oder meinte er 1 Billion? Oder haben sich die Journalisten verrechnet? Egal wie: Banken treffen Vorbereitung für Euro-Kollaps.

 

Heute wurde bekannt, dass eine unkontrollierte Pleite Griechenlands nach Schätzungen des Welt-Bankenverbandes IIF mehr als eine Billion Euro kosten würde. In einem vertraulichen Dokument vom 18. Februar warnt der von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann geführte Verband, ein Scheitern der vom IIF begleiteten Umschuldung der griechischen Staatsanleihen hätte drastische Folgen. Es sei schwer, die daraus resultierenden Kosten für alle Beteiligten genauer zu beziffern, „aber es ist kaum absehbar, dass sie unter einer Trillion Euro lägen“. - So schreibt das Handelsblatt - einem renommierten Wirtschaftsmagazin, dem eigentlich bekannt sein sollte, dass ein paar Nullen mehr doch einen großen Unterschied bedeuten.

 

So meldet es übrigens auch das GEZwangsfernsehen (ZDF). Aber von den öffentlich-rechtlichen Propaganda-Anstalten ist man es ja gewohnt, dass sie nicht mit Geld umgehen können. ZDF-Zitat zur Griechenland-Pleite: "Die Folge-Kosten für alle Beteiligten dürften noch deutlich höher ausfallen. Sie seien zwar nur schwer zu beziffern, "aber es ist kaum absehbar, dass sie unter einer Trillion Euro lägen". - Trillion? Billion? Milliarden? Was weiss denn schon ein einfacher GEZDF-Redakteur, wo der Unterschied ist? Hauptsache, es wird gerettet.

 

Es gibt nun drei Möglichkeiten: Entweder haben sich das Handelsblatt und der GEZ-Kanal vertan und verwechseln Billion mit Billiarden bzw. Trillionen - oder Ackermann hat die Kontrolle über die Nullen verloren oder: die ganze Angelegenheit kostet wirklich eine Trillion. Zur Klarstellung: erst kommen die Billionen, dann die Billiarden und dann erst fangen die Trillionen an. Allerdings könnte zur Verwirrung beigetragen haben, das im US-Englisch "1 Trillion" auf deutsch "1Billion" bedeutet.

Das ist allerdings ein Betrag, zu dem es definitiv nicht mehr kommen wird. Die Wette gilt: Zuvor fliegt das Geldsystem auseinander.

 

Unterdessen läuft der Countdown zur Griechenland-Umschuldung

Deutsche Bank, Commerzbank und Allianz haben laut Internationalem Bankenverband bereits ihre Teilnahme am Schuldenschnitt erklärt .  Auch die meisten anderen deutschen Banken und die staaatliche „Bad Bank“ der HRE, FMS Wertmanagement als größter deutscher Gläubiger Griechenlands sind Finanzkreisen zufolge mit von der Partie.

Die staatseigene KfW-Bankengruppe befürchtet laut "Welt" dennoch, dass Griechenland in eine ungeordnete Insolvenz schlittert. Die Förderbank habe Anzeichen aus dem Markt, nach denen sich bis Donnerstagabend nicht genügend private Gläubiger freiwillig an dem Schuldenschnitt beteiligen könnten, sagte der KfW-Vorstandsvorsitzende Ulrich Schröder. „Unsere Einschätzung, wie der Schuldenschnitt ausgehen wird, hat sich dramatisch gedreht.“

 

Der Bankenverband malt laut Handelsblatt folgendes  Horrorszenario: Wenn Griechenland falle, bräuchten Italien und Spanien externe Hilfe, um eine Ansteckung zu verhindern. Der Europäischen Zentralbank (EZB) drohten beträchtliche Verluste: Sie sei allein mit 177 Milliarden Euro in Griechenland engagiert - das sei mehr als das Doppelte ihrer Kapitalbasis. Irland und Portugal bräuchten bei einer griechischen Staatspleite in den nächsten fünf Jahren 380 Milliarden Euro, Italien und Spanien weitere 350 Milliarden, heißt es in dem Dokument. Und nicht zuletzt müssten Banken dann mit gut und gerne 160 Milliarden Euro frischem Kapital wieder auf die Beine gestellt werden.

 

Banken bereiten sich auf Euro-Kollaps vor

Weiterhin heisst es im besagten Handelsblatt-Artikel: Das Misstrauen der Finanzbranche in den Fortbestand der Euro-Zone wächst. Nicht nur Unternehmen, sondern auch Banken sichern sich gegen solche Risiken ab. Währungsrisiken spielen etwa in innereuropäischen Verträgen eine wachsende Rolle. "Wir beobachten zunehmend bei Banken und bei Unternehmen, dass sie Verträge so aufsetzen, dass die Folgen eines möglichen Auseinanderbrechens darin berücksichtigt werden", heißt es in der Finanzbranche.

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