Aaron Swartz tot

Aaron Swartz ist tot. Über die Todesursache wird derzeit spekuliert. Angblich war es Selbstmord. Swartz galt als Freiheitskämpfer im Internet. Berühmt wurde der US-Programmierer als Reddit-Mitbegründer.  Swartz wurde 26 Jahre alt.

 

Der Online-Aktivist und Mitgründer der populären Social-News-Webseite Reddit, Aaron Swartz, ist tot. Der 26-Jährige wurde in seiner New Yorker Wohnung von seiner Freundin tot aufgefunden worden, berichtet die "New York Times". Über die Todesursache wird derzeit spekuliert. Insider sagen: Es war Selbstmord.

Swartz trat immer wieder gegen Zensur und Überwachung im Internet ein. Seit Jahren forderte er freien Zugang zu sämtlichen Inhalten des Internets. Er war Mitbegründer des sozialen Netzwerks und Nachrichten-Website Reddit, arbeitete an der technischen Umsetzung für Creative-Commons-Lizenzen, war Gründer und Geschäftsführer von Demand Progress im Jahr 2010 – eine Organisation von Rechtsanwälten und Bürgerrechtlern, die sich mit Internetkampagnen auf Änderungen der Politik für bürgerliche Freiheiten, Bürgerrechte und Verwaltungsreform in den USA konzentriert und die in den vergangenen Monaten durch ihre Arbeit weltweite Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gegen die SOPA/PIPA-Zensurgesetze erfahren hatte.

"Aaron war eine unschlagbare Mischung aus politischer Weitsicht, technischen Fähigkeiten und Wissen über Menschen und Themen", schrieb sein Freund Cory Doctorow in einem Blog. Swartz habe lange unter Depressionen gelitten und schrieb über seine Probleme in einem Online-Account. Insider vermuten, dass die schweren Depressionen ihn in den Tod trieben.

Im Jahr 2011 wurde Swartz wegen des mutmaßlichen Diebstahls mehrerer Millionen Wissenschaftsartikel aus dem Computerarchiv JSTOR ("Journal Storage") des Massachusetts Institute of Technology (MIT) festgenommen. Ermittler warfen ihm vor, dass er durch einen Einbruch in einen verschlossenen Schaltraum des MIT gelangt sei und dort Daten gestohlen habe. Insgesamt soll er 4,8 Millionen Dokumente heruntergeladen haben - einen beträchtlichen Anteil der gesamten Bibliothek.

Nach einer Vernehmung vor dem Bezirksgericht in Boston wurde er gegen Zahlung einer Kaution auf freien Fuß gesetzt. Im Fall einer Verurteilung hätte Swartz eine Haftstrafe von bis zu 35 Jahren und eine Geldstrafe in Höhe von einer Million US-Dollar gedroht.

Swartz selbst beharrte stets auf seiner Unschuld. Im Februar hätte das Verfahren gegen ihn beginnen sollen.

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