Meuterei bei Marine

Mindestens vier deutsche Marine-Soldaten attackieren Vorgesetzten. Der Vorfall habe sich bereits am 15. Februar ereignet, inzwischen ermittele die Staatsanwaltschaft. Das Schnellboot befindet sich derzeit im Rahmen der Unifil-Mission vor der Küste des Libanons.

 

Auf einem Boot der deutschen Marine ist es zu einem tätlichen Angriff auf einen Vorgesetzten gekommen. Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr bestätigte der "Süddeutschen Zeitung", dass mindestens vier Unteroffiziere auf dem Schnellboot Hermelin einen ihnen vorgesetzten Bootsmann gefesselt und bemalt haben sollen.
 
Der Vorfall habe sich bereits am 15. Februar ereignet, inzwischen ermittele die Staatsanwaltschaft. Das Schnellboot befindet sich derzeit im Rahmen der Unifil-Mission vor der Küste des Libanons im Einsatz. Tatverdächtig sind mindestens vier Obermaate. Dieser Dienstgrad entspricht dem Stabsunteroffizier im Heer und bei der Luftwaffe, während der Rang des Bootsmanns dem eines Feldwebels entspricht.
 
Als das Schnellboot am Abend des 15. Februar im Hafen von Beirut lag, zogen demnach die Obermaate den Bootsmann aus seiner Koje. Er war dabei nur mit einer Unterhose bekleidet. Die Tatverdächtigen sollen den Bootsmann dann gefesselt und bemalt haben. Bei dem Bootsmann handelt es sich um einen Deutschen thailändischer Herkunft.
 
Auf die Frage, ob es Erkenntnisse zu einer fremdenfeindlichen Motivation der Angreifer gebe, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos: "Alle Ermittlungen, die wir geführt haben, haben ergeben, dass der Vorfall nichts mit einem ausländerfeindlichen Hintergrund zu tun hat."
 
Zwei der Soldaten sollen von der Aktion Bilder mit ihren Mobiltelefonen gemacht haben. Diese sollen auf Befehl gelöscht worden sein. Die vier Verdächtigen sind bereits zurück nach Deutschland geschickt worden, während das Opfer der Attacke weiter an Bord ist. In Bundeswehrkreisen wird es für möglich gehalten, dass sich die Zahl der Verdächtigen noch weiter erhöht, insgesamt wurden nach SZ-Informationen mindestens 13 Personen vernommen.
 
Angesichts einer vorgesehenen Besatzung von 36 Mann auf dem begrenzten Raum des knapp 60 Meter langen Bootes wird auch für möglich gehalten, dass weitere Soldaten den Vorfall durch aktives Wegsehen begünstigt haben könnten. Dem Einsatzführungskommando zufolge war bei dem Vorfall kein Alkohol im Spiel. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts eines tätlichen Angriffs auf einen Vorgesetzten führt seit Freitag vergangener Woche die Staatsanwaltschaft beim Landgericht Rostock. Der Heimathafen des Schnellboots ist Warnemünde.

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