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AfD unterstützt Fridays for Hubraum

Die Facebook-Gruppe »Fridays for Hubraum« hat mittlerweile 540 000 Mitglieder. Nun zetert der SPIEGEL - nicht nur, weil die Gruppe stark weiter wächst, sondern weil die AfD das gut findet.

 

Die Facebook-Gruppe »Fridays for Hubraum«, die laut Eigendarstellung dem überhandnehmenden Klimawahn mit Spaß entgegentreten will, bekommt Unterstützung von der AfD-Spitze.

Der Parteivorsitzende Jörg Meuthen sagt in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL: »›Fridays for Hubraum‹ ist eine logische und vernünftige Reaktion gegen den ­ideologischen Irrsinn der Ökoaktivisten.« Zuvor hatte die neue sächsische AfD-Fraktion die Gruppe bei Facebook beworben. Die AfD-Bundestagsfraktion setzt derweil voll auf das ­Klimathema. Sie plant ein Filmprojekt, das sich kritisch mit der Klimaaktivistin Greta ­Thunberg beschäftigt, mit dem »Ökowahn und den Lobbyisten, die dahinterstecken«, so Fraktionssprecher Christian Lüth.

Die Gruppe »Fridays for Hubraum« wurde Ende September gegründet und hatte zuletzt mehr als 540 000 Mitglieder. Vorige Woche hatten die Macher um den Autotuner ­Christopher Grau sie zeitweilig geschlossen, da es darin zu Mordaufrufen und Vergewaltigungsfantasien gegen Thunberg gekommen war.

Politiker der Regierungsparteien beobachten den Zulauf für die Gruppe mit Sorge. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sagt im SPIEGEL: »Wer die Kosten des Klimaschutzes vorrangig auf Familien, Pendler und die ländlichen Räume verlagern will, der erntet zwangsläufig Protest und fördert das Risiko einer Gelbwesten-Bewegung auch in Deutschland.«

Man wolle und müsse den Kampf gegen den Klimawandel gewinnen, »und das gelingt nur mit Akzeptanz bei den Bürgern und nicht gegen die Bürger«, so Dobrindt, der davor warnt, in Sachen Klima keine offenen Debatten zu führen: »Wenn beim Klimaschutz betreutes Sprechen zur gesellschaftlichen Realität wird, man also nicht mehr sagen darf, was man denkt, vertieft dies eine Spaltung in unserer Gesellschaft.«

Der Mitgründer von »Fridays for Hubraum«, Christopher Grau, betont, die Gruppe sei »unparteiisch und offen«, er wolle darin »Sachlichkeit und keinen extremistischen Scheiß«. Man greife durch gegen alle Mitglieder, die Regeln der Gruppe verletzten. »Auffällige Accounts haben keine Chance.«

Hier gehts zu Fridays For Hubraum

 

Michael Mross sprach mit Chris Grau, einem der Gründer der Gruppe.

Direktlink: Youtube

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