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Trump und Putin: Große Deals in Alaska?

Die Welt blickt nach Alaska wie an Silvester auf die Uhr um 23:59. Investoren reagieren schon jetzt auf kleinste Signale. Viele hoffen auf Bewegungen, die Märkte verändern und Werte nach oben treiben können.

Von Meinrad Müller

Russland fördert täglich rund 9 Millionen Barrel Öl. Etwa die Hälfte geht in den Export. Hauptabnehmer sind China und Indien. Beide haben Europa als Kunden ersetzt. Schon Trumps Forderung nach einem Waffenstillstand ließ den Brent-Preis im Juli um fünf Prozent steigen. Auch im Gasgeschäft hat sich das Kräfteverhältnis verschoben. Die USA liefern fast die Hälfte des europäischen Flüssiggases.

Sanktionen mit Folgen

Strafmaßnahmen haben die Frachtkosten und den Ölpreis steigen lassen. Trump will mit gezielten Zöllen Druck auf Länder ausüben, die russisches Öl kaufen. Das kann das Angebot verknappen und Preise stützen. Für Energieaktien wäre das kurzfristig gut. Russland selbst muss hohe Militärausgaben stemmen und sucht nach Wegen, Einnahmen zu sichern. Das öffnet Türen für Geschäfte mit Washington.

Edelmetalle als Chance

Palladium gilt als starkes Investment. Russland liefert rund 40 Prozent der Weltproduktion. Seit Jahresbeginn ist der Preis um 28 Prozent gestiegen. Anleger sehen hier weiteres Potenzial, wenn es in Alaska zu Fortschritten kommt. Kupfer ist schwächer. Die Nachfrage aus China sinkt, Zölle belasten. Wer Geduld hat, könnte bei einer Entspannung günstig einsteigen.

Trump als Macher

Ein Energie-Deal zwischen den USA und Russland ist nicht ausgeschlossen. Selbst eine begrenzte Rückkehr russischer Gaslieferungen über die eine noch intakte Nord Stream Pipeline nach Europa würde Märkte beruhigen. US-Unternehmen könnten als Mittelsmänner dabei Milliardenaufträge erhalten.

Unübersehbare Fakten

Russland bleibt wichtig auf den Rohstoffmärkten. Trump steht für schnelle Entscheidungen und ein Gespür für Geschäfte. Wer Öl-, Gas- und Palladiumtitel beobachtet, kann von Preissprüngen profitieren. Auch andere Branchen könnten von einer Entspannung zwischen Washington und Moskau Aufwind bekommen.

Die Märkte werden jede Nachricht aus Alaska sofort einpreisen. Für Investoren ist das ein Moment, aufmerksam zu bleiben und Chancen zu nutzen.

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