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Bier muss staatlich subventioniert werden

Bier muss günstiger werden, 15 Cent pro Flasche. Damit wäre allen geholfen, den Brauereien und den Bürgern. Die 1500 deutschen Brauereien leiden unter den hohen Energiekosten beklagt der Brauereiverband. Viele müssten schließen.

Von Meinrad Müller

Bei einer Bier-Subvention läge zum ersten Mal ein wirklich sinnvoller Gedanke vor. Das flüssige Brot, unser Bier, gehört massiv gefördert. Vor allem im Billigbiersektor beim Discounter. Menschen, die dieses Land noch zusammenhalten und die jeden Tag gegen die nervenaufreibenden Zeiten ankämpfen, brauchen bezahlbaren Trost.

Wenn die politischen Nachrichten uns erdrücken

Man steht morgens auf und merkt schon beim Frühstücksfernsehen sofort, dass etwas schief läuft. Die Fehlentscheidungen klopfen nicht an die Tür, sie treten sie ein. Die Preise steigen. Diese Nachrichten schlagen aufs Gemüt. Die deutsche Ruhe verschwindet. Wer wenig verdient oder auf Bürgergeld angewiesen ist, spürt das alles doppelt. Genau diese Menschen brauchen etwas, das den Tag abfedert. Sie brauchen etwas, das nicht nur beruhigt, sondern auch satt macht. Bier kann das. Bier ist flüssiges Brot. Es ist Nahrung und Trost zugleich.

Bier beruhigt und hilft durch den Tag

Bereits ein halber Liter bringt Kraft. Der Hopfen beruhigt die Nerven zusätzlich. Nicht erst am Abend. Schon beim Frühstück kann ein Bier helfen, damit die Sorgen nicht gleich in voller Stärke durchschlagen. Früher war das normal, dass Arbeiter mit einem kräftigen Schluck aus der Pulle in den Tag starteten. So schafften sie ihre Schichten. Heute können sich viele dieses einfache Mittel nicht mehr leisten. Selbst Billigbier wird teuer. Oettinger hat dicht gemacht und so verschwindet eine weitere Quelle aus dem Leben. Genau das passt nicht in eine Zeit, in der die Menschen genug Stress und Sorgen haben.

Der Staat kann sofort helfen

Die Lösung liegt bereit. Biere müssen subventioniert werden. Der Preis muss auf fünfzehn Cent pro Flasche sinken. Das sichert den Brauereien den dringend nötigen Absatz. Und es gibt der Bevölkerung ein gesundes Lebensmittel aus regionaler Gerste und deutschem Hopfen. Genfreie Ernährung, die Ruhe bringt. Hopfen nimmt die Schärfe aus der Seele. Ein Mensch, der beruhigt ist, reagiert nicht auf jede Regierungsmeldung wie auf einen Stromschlag. Die Tagesschau prallt sanfter ab. Der Alltag wirkt erträglicher. Das Land wird insgesamt friedlicher.

Die Wähler werden dankbar sein

Und hier entsteht ein Gedanke, den man nicht unterschätzen sollte. Eine Regierung, die Bier bezahlbar macht, gewinnt Herzen. Wähler erinnern sich an das, was ihnen gut getan hat. Und ein Bier für fünfzehn Cent tut gut. Es beruhigt, es stärkt und es lässt die Fehler von oben weniger weh tun. Eine solche Entscheidung wäre klug. Die Brauereien würden weiterleben und die Bürger würden ruhiger, wie vor 2015.

Und die Beliebtheit der Regierung würde bis zur nächsten Wahl um gut fünf Prozent steigen, so wie es auf der Bierflasche steht. Eine seltene Win-win-Situation. Zum Wohle!

Meinrad Müllers Blog: www.info333.de/p

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