AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Französische Kernkraftwerke für deutsches Stromnetz wichtiger


Die Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland greifen zunehmend auf französische Atomkraftwerke zurück, um die Schwankungen von Wind- und Solarstrom auszugleichen.

Die Atomstrom-Mengen aus dem Nachbarland werden im sogenannten Crossborder-Redispatch eingekauft, um temporäre Überlastungen im deutschen Stromnetz zu verhindern. Es handelt sich dabei um entschädigungspflichtige Eingriffe der Netzbetreiber in den Kraftwerksbetrieb, die allein aus Gründen der Systemsicherheit notwendig werden. Die Kosten werden über die Netzentgelte auf die Endverbraucher in Deutschland umgelegt.

Die Bundesnetzagentur bestätigte entsprechende Informationen der "Welt am Sonntag". "Auf Grundlage der von den Netzbetreibern an die Bundesnetzagentur übermittelten Daten belief sich das Volumen der Redispatch-Maßnahmen mit ausländischen Kernkraftwerken im Zeitraum von Januar bis September 2025 auf rund 77 Gigawattstunden", führte die Bundesnetzagentur aus. "Im entsprechenden Vorjahreszeitraum lag das Volumen bei etwa 69 GWh, was einem Anstieg von rund 11,6 Prozent entspricht."

Den Daten zufolge wird die Leistung ausländischer Kernkraftwerke zeitweise gesenkt, um eine Überlastung der deutschen Leitungen bei Wind- und Solarstrom-Überschüssen zu vermeiden (negativer Redispatch). Allerdings erhöhen ausländische AKW-Betreiber auf Bitten deutscher Netzbetreiber zuweilen auch ihre Produktion, um Probleme durch ungeplant niedrige Wind- und Solarstrom-Einspeisung zu kompensieren (positiver Redispatch). Daten des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesystem (ISE) belegen, dass deutsche Netzbetreiber sowohl für negativen als auch positiven Redispatch auf Kernkraftwerke im Ausland zurückgreifen.

Deutschland ist seit der Stilllegung seiner letzten Kernkraftwerke im Jahr 2023 zum Netto-Importeur von Elektrizität geworden. Nach Daten der Bundesnetzagentur bezog die Bundesrepublik im vergangenen Jahr mehr als 60.000 Gigawattstunden Strom aus dem Ausland. Mit 14.331 Gigawattstunden hatte Kernenergie dabei den größten Anteil. Frankreich war mit rund 9.500 Gigawattstunden der mit Abstand größte Atomstrom-Lieferant für Deutschland, gefolgt von Belgien, Niederlande, Schweiz, Tschechien und Schweden.

Laut Bericht der "Welt am Sonntag" waren es auch vor allem französische Kernkraftwerke, die im Redispatch zur Stabilisierung des Stromnetzes eingesetzt wurden. Welcher der vier Netzbetreiber Amprion, Tennet, 50 Hertz und TransnetBW die ausländischen Nuklear-Kapazitäten nutzte, ließ sich nicht zweifelsfrei zuordnen: "Bei den Anforderungen handelt es sich um eine gemeinsame Optimierung der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber", teilte die Bundesnetzagentur mit.

Foto: Atomkraftwerk (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Der Bundestagsabgeordnete Luigi Pantisano ist zum neuen Co-Vorsitzenden der Linkspartei gewählt worden. Er führt die Partei damit künftig gemeinsam mit Ines Schwerdtner, die am Samstag wiedergewählt [ ... ]

Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano sind die neue Doppelspitze der Linkspartei.

Pantisano kam am Samstag auf dem Parteitag in Potsdam allerdings nur auf gut 53 Prozent der Stimmen und kassierte damit eine [ ... ]

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht Plattdeutsch spricht.

"Sie sind auch ein bisschen traurig, dass sie das nicht gelernt haben", sagte er der Neuen [ ... ]

Der frühere Fußball-Nationalelfkapitän Ilkay Gündogan ärgert sich über die Kritik an Nationalspieler Leroy Sané. "Ich glaube, die Leute verstehen Leroy nicht. Und ich [ ... ]

Das BSW kritisiert die Entscheidung der Linken scharf, in Sachsen-Anhalt offen für ein Bündnis mit der CDU zu sein. "Die Linke ist der letzte Rettungsring der CDU. Wenn es ernst wird, spielt [ ... ]

Monika Schnitzer, Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, spricht sich für eine Rücknahme der Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie [ ... ]

Bund zahlte zu hohe Auslandszuschläge

Der Bund hat ins Ausland entsandten Bediensteten aufgrund eines Berechnungsfehlers an etwa einem Drittel der Dienstorte zu hohe Auslandszuschläge gezahlt. Der entstandene Schaden beläuft sich [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.