AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Ein Tag auf Sylt

Eigentlich ist Sylt betreten verboten. Das merkt der Besucher allerdings erst, wenn er auf der Insel landet. - Wer nach Sylt fährt braucht vor allem zwei Dinge: Viel Geld und einen Regenschirm.

 

Bild Nr. 29678 - 76 mal gesehen

Der Autor auf Sylt: Die Karibik Deutschlands?

 

Eigentlich ist Sylt betreten verboten. Das merkt der Besucher allerdings erst, wenn er auf der Insel landet: Überall Verbotsschilder, alles privat, Durchgang verboten oder zumindest auf eigene Gefahr.

Die ganze Insel steht unter strengstem Naturschutz, der Rest ist perfekt zubetoniert. Abweichungen von ausgetretenen Beton-Pfaden sind strengstens untersagt und werden teuer geahndet.

Auf der Promenade begegnet man dem typischen Sylt-Besucher: durchschnittlich 75 Jahre alt, 175 kg schwer, Konto siebenstellig. Junge und Arme sucht das Auge auf der Insel vergeblich. Auch Ursylter sind kaum zu sehen. Dafür Massen an Rentnern, die alle eine Jack Wolfskin Jacke tragen. Wahrscheinlich gab es diese Marken-Lumpen irgendwo auf der Insel mal umsonst. Eine andere Erklärung habe ich für dieses Phänomen nicht.

Die betagten Besucher werden meist von einem Vierbeiner an einer Leine hinter sich hergezogen. Denn auch das ist auf Sylt streng geregelt: Hunde müssen angeleint sein. Auf den Betonwegen findet sich alle 100 Meter eine Bank (zum sitzen) und alle 1000 Meter eine öffentliche Toilette. Wenn der Tourist am Nachmittag sein Reet-Pferch verlässt braucht er also nicht weit zu laufen und kann gleich auf der nächsten Sitzgelegenheit vor sich hindämmern. Eine andere Beschäftigung gibt es auf Sylt leider nicht – außer Essen und Saufen.

Sylt, es riecht nach Heide, Moor und Meer. Ein Moor gibt es zwar nicht auf der Insel, dafür aber viel Meer. Dieses zu erreichen ist allerdings gar nicht so einfach, denn große Teile der Insel sind hermetisch abgeriegelt, eingezäunt, zugemauert, überwacht. Fehlt nur noch ein Todesstreifen. Auch dass hat einen tieferen Sinn: Auf den wenigen Zugängen zum kilometerlangen Strand laueren nämlich pensionsberechtigte Wegelagerer und verlangen Strandzoll! Ja, richtig gelesen! Sylt verlangt Eintrittgeld für Strände.

Wo kämen wir denn eigentlich hin, wenn man in Deutschland so einfach einen Strand betreten könnte, ohne zu zahlen? Auf Sylt kostet das Strandvergnügen 3,5 Euro pro Tag und Nase. Wenn die Sonne scheint, können die Strände Sylts gut mit der Karibik konkurrieren. Gott sei Dank regnet es oft, so dass man sich den Strand sparen kann, obwohl er wirklich sehr schön ist.

Wer „schwarz“ baden gehen will muss aufpassen. Es gibt Strandwächter in Zivil. Schwarzbaden kostet 70 Euro. Auch das Betreten der Dünen kostet 70 Euro. Das Verrichten der Notdurft wird ebenfalls mit 70 Euro bestraft (groß 140 Euro).

Doch nicht nur der Strand kostet Geld. Auch das Eindringen in stinknormale Gegenden geht nur gegen Gebühr. Mitten in der Pampa plötzlich ein riesiger Warnhinweis: "Kurabgabe pflichtiges Gebiet". Ein Preis steht nicht darunter. Lohnt sich wahrscheinlich nicht, weil die Kurabgabe jedes Jahr teurer wird und man deshalb immer neue Schilder drucken müsste.

Doch damit nicht genug: Wer den Nordteil der Insel erkunden will (der „Ellenbogen“), muss auch noch Maut zahlen! Ich traue meinen Augen nicht: PKW kostet 5 Euro, Wohnwagen 10 Euro – für ein paar Kilometer schöner Natur auf kaputter Straße.

Ich frage die Abkassiererin an der Mautstelle, was das soll? „Die Gegend ist privat“ – hallt es aus der Mauthütte zurück. „Wem denn das Land gehöre?“ möchte ich wissen. „Mir!“ entgegnet die  gereizte Stimme hinter der Kasse. Warum sie denn dort sitze, wenn sie so viel Land habe, frage ich nach. „Weil mir das Finanzamt alles genommen hat“, zetert die Stimme zurück. Hintergrund ist wohl, dass der guten Dame das Land zwar gehört, sie aber aus Naturschutzgründen keine Hotelburgen darauf bauen darf. Einzig mögliche Geldquelle ist also die Maut, um sich dieses schöne Fleckchen Sylt anzuschauen.

Wer also nach Sylt fährt braucht vor allem zwei Dinge: Viel Geld und einen Regenschirm. Oder am besten: Noch mehr Geld und zwei Regenschirme, denn normaler Regenschutz wird schnell vom Sturm zerfetzt.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Net-Tipps
Top Videos
Podcast Max & Mross
Videos: Relax-Kanal

Kleinanzeigen:

Italien Spitzen-Balsamico
Original, der Beste, 25 Jahre
https://balsamico.shop/de/

 

WERBEN auf MMnews

 

Aktuelle Presse
Ausschreitungen in Belfast nach Protesten gegen Messerangriff

In der nordirischen Hauptstadt Belfast ist es nach Protesten gegen einen Messerangriff zu schweren Ausschreitungen gekommen. Berichten zufolge hatten rechte Aktivisten zu Demonstrationen aufgerufen, nachdem [ ... ]

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) rechnet offenbar nicht mit einem schnellen Ende des Iran-Krieges.

Wie die "Rheinische Post" berichtet, sagte Merz am Dienstag in der Unionsfraktion, der Krieg sei nicht [ ... ]

Afghanistan wirft Pakistan tödliche Luftangriffe vor

Die afghanische Taliban-Regierung hat Pakistan vorgeworfen, bei Luftangriffen auf die Grenzprovinzen Kunar, Chost und Paktika mindestens 13 Menschen getötet zu haben.

Die Angriffe ereigneten sich den [ ... ]

Umfrage: Kaum WM-Euphorie in Deutschland

Kurz vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA hält sich die Vorfreude der Deutschen in Grenzen. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv freut sich nur [ ... ]

Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hält es angesichts der jüngsten Eskalation zwischen dem Iran und Israel für möglich, dass die deutsche Wirtschaft im laufenden [ ... ]

Der Deutsche Richterbund hat alarmiert auf den Anstieg politisch motivierter Kriminalität reagiert und eine rasche Aufstockung der Justiz gefordert.

Während Straftaten aus einer politischen Motivation [ ... ]

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) mahnt einen besseren Hitzeschutz an. Zum Hitzeaktionstag an diesem Mittwoch sagte Warken der "Rheinischen Post": "Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz und beginnt [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.