SPD-Gesundheitspolitiker wollen Cannabis-Konsum entkriminalisieren


Cannabis, über dts NachrichtenagenturPolitiker aus der Großen Koalition und aus der Opposition fordern von der designierten Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), einen Kurswechsel im Umgang mit Cannabis. "Ich bin dafür, den Cannabis-Konsum zu entkriminalisieren. Wir sollten ihn zu einer Ordnungswidrigkeit herabstufen", sagte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland".

Der Handel mit Cannabis solle "wie bisher eine Straftat bleiben. Ich plädiere hier dafür, die bestehenden Regelungen des Strafgesetzbuchs anzuwenden", so der SPD-Gesundheitspolitiker weiter. Lauterbach bewirbt sich gemeinsam mit Nina Scheer um den SPD-Vorsitz. "Ich persönlich befürworte eine weitgehende Entkriminalisierung von Besitz und Konsum von Cannabis sowie eine staatlich kontrolliere Abgabe", sagte der SPD-Gesundheitspolitiker Dirk Heidenblut den Zeitungen. In der Drogenpolitik liege viel im Argen. Mit Blick auf die neue Drogenbeauftragte sagte er: "Ich hoffe, dass wir schnell zu einer gemeinsamen Lösung im Sinne aller Beteiligten kommen", so der SPD-Politiker weiter. "Es kann nach der bisherigen Drogenbeauftragten Marlene Mortler nur besser werden. Die Verbotspolitik in Bezug auf Drogen ist gescheitert. Cannabis sollte staatlich kontrolliert in Fachgeschäften abgegeben werden. Kanada macht es vor", sagte Kirsten Kappert-Gonther, die drogenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion. Auf dem Schwarzmarkt gebe es weder Jugend- noch Gesundheitsschutz. "Frau Ludwig darf diesen Zustand nicht ignorieren. Als Juristin müsste sie zudem wissen, wie stark Justiz und Strafverfolgung damit belastet sind, Konsumierende zu verfolgen", so die Grünen-Politikerin weiter. Der drogenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Wieland Schinnenburg, fordert auch ein Ende der "Cannabis-Prohibition". "Wir brauchen eine kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene", sagte Schinnenburg den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Der Zugang zu Medizinalcannabis müsse zudem "einfacher werden. Und: `Cannabis made in Germany` muss ein Exportschlager werden", so der FDP-Politiker weiter.

Foto: Cannabis, über dts Nachrichtenagentur

Wandere aus, solange es noch geht!

Videos:

-
Loading...
-
Wikifolios
Börsen News
Bitcoin Live

Bitcoin-Kurs (Bitcoin/Euro)

BTC/EUR (Bitcoin / Euro) Währung Chart Bitcoin + Ethereum kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
1No5Lj1xnqVPzzbaKRk1kDHFn7dRc5E5yu

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

WERBEN auf MMnews
Banner + Textanzeigen
Anfragen hier.

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2017 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.