AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Auswärtiges Amt sieht "Ausreisehürden" für gefährdete Afghanen


Afghanistan, über dts NachrichtenagenturWenige Wochen nach dem offiziellen Start des Bundesaufnahmeprogramms für gefährdete Afghanen sieht die Bundesregierung Hürden bei der Umsetzung vor Ort in Afghanistan. "Seit Machtübernahme der Taliban waren Passämter lokal oder landesweit immer wieder auf unbestimmte Zeit geschlossen, die Wartezeiten sind unübersichtlich und betragen oft mehrere Monate", teilte das Auswärtige Amt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe mit. Seit Oktober 2022 seien die Passämter in Afghanistan nun vollständig geschlossen, "laut Angaben der Taliban vorübergehend und aus technischen Gründen".

Für die legale Ausreise verlangten die Taliban allerdings einen Pass sowie in der Regel ein Visum für den Drittstaat. Fehlende Pässe seien dementsprechend für Afghanen, die ausreisen möchten, ein Problem. "Das wirkt sich natürlich auch auf die weitere Umsetzung des Bundesaufnahmeprogramms aus." Zwar sei für die Berücksichtigung im Programm das Vorliegen eines Reisepasses zunächst keine Voraussetzung: "Wenn im Rahmen des Bundesaufnahmeprogramms Personen ohne Pässe für die Aufnahme in Deutschland ausgewählt werden, besteht in der Folge aber eine faktische Ausreisehürde", so das Auswärtige Amt. Nach Angaben der Bundesregierung befeuert die Politik der Taliban auch das illegale Geschäft mit Reisedokumenten. "Der Ausreisedruck aus Afghanistan ist hoch und von den Unwägbarkeiten bei der offiziellen Beantragung von Pässen profitiert der Handel mit Ausweisdokumenten vor Ort in Afghanistan", hieß es. Mitte Oktober war das neue Bundesaufnahmeprogramm gestartet. Monatlich sollen bis zu 1.000 besonders gefährdet Afghanen nach Deutschland gerettet werden. Es geht vor allem um den Schutz von Journalisten und Menschenrechtlern, aber auch früheren Mitarbeitern der Regierung, von Polizei und Justiz, die seit der Machtübernahme der Taliban verfolgt werden. Das Auswärtige Amt konnte nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr 2022 eine "Sondervereinbarung mit Pakistan" schließen, durch die rund 6.400 Personen für die Aufnahme nach Deutschland ohne Pass nach Pakistan einreisen konnten. Schon nach wenigen Wochen des Beginns hatten Hilfsorganisationen in Deutschland von einem massenhaften Andrang von Zehntausenden auf das Bundesaufnahmeprogramm berichtet und zugleich die Bundesregierung für die aus ihrer Sicht schlechte Organisation scharf kritisiert.

Foto: Afghanistan, über dts Nachrichtenagentur

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.