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Studie: Nachwuchsmangel Grund für geringe Investitionen


Frau und Mann am Computer, über dts NachrichtenagenturUnternehmen, die weniger Berufseinsteiger einstellen, investieren auch weniger in neue Technologien. Das ist das Ergebnis einer Studie des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, die die Auswirkungen eines vorübergehenden Auszubildendenmangels auf betriebliche Investitionen untersuchte. Entscheidender Faktor seien demnach die Produktivitätseinbußen, die bei der Um- und Weiterschulung von schon ausgebildeten Arbeitern und Angestellten in Kauf genommen werden müssten. Auszubildende, die ohnehin noch auf den Beruf vorbereitet werden müssen, seien hier kostenneutraler, so die Studie. Wenn zu wenig Auszubildende zur Verfügung stehen, würden Unternehmen daher eher selten in neue Technologien investieren. Umgekehrt zeige sich auch, dass junge Angestellte überdurchschnittlich oft in Arbeitsprozessen, die vergleichsweise junge Technik verwenden, eingesetzt würden. "Wir haben gesehen, dass Firmen ausreichend junges Personal brauchen, um insbesondere neue Technologien einzuführen", sagte Cäcilia Lipowski, Expertin am Ifo-Zentrum für Bildungsökonomik.

Der Nachwuchs bringe nicht nur neue technologische Kompetenzen mit, sondern sei auch bereit, sich neues Wissen anzueignen. "Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der zunehmenden Digitalisierung wird es immer wichtiger, den Fachkräftenachwuchs zu sichern und gleichzeitig die Weiterbildung bestehender Arbeitskräfte zu fördern", sagte Lipowski.

Foto: Frau und Mann am Computer, über dts Nachrichtenagentur

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