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Außenhandelsverband fürchtet enorme Auswirkungen durch US-Zölle


Industrieanlagen und Hafen in New York/Brooklyn (Archiv), über dts NachrichtenagenturDer Bundesverband Groß- und Außenhandel (BGA) befürchtet durch hohe US-Strafzölle "enorme Auswirkungen" für die deutschen Exporte. "Höhere Zölle müssten als Preiserhöhungen an die Kunden weitergegeben werden", sagte der BGA-Präsident Dirk Jandura den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). Deutsche Waren würden teurer und damit an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Besonders betroffen wären pharmazeutische Erzeugnisse, Fahrzeuge und Fahrzeugteile, Maschinen, Medizintechnik und medizinische Geräte, Elektrizitäts- und Messtechnik. Doch nicht nur Europa, auch Amerika werde "an seinen hohen Zöllen genauso leiden wie wir", ist Jandura überzeugt.

"Das wirkt sich auch immer inflationstreibend aus." Wie konkret sei aktuell noch nicht absehbar. "Präsident Trump hat erstmal nur eine Ankündigung gemacht. Das heißt nicht, dass es am Ende genauso umgesetzt wird." Gleichzeitig müssten hohe Zolle aber auch nicht zum Verlust des Marktes führen, da manche Exporteure wie im Bereich Spezialchemikalien oder Medizinprodukte, aber auch Spezialmaschinenbau, eine starke Marktstellung hätten, so Jandura: "Hier wird es am Ende auf die weiteren Preisverhandlungen ankommen." Einige Unternehmen weiteten bereits ihre vorhandenen Produktionen in den USA aus, um Strafzölle zu umgehen. "Eine plötzliche Welle von unternehmerischen Neuansiedlungen in den USA sehen wir allerdings nicht." Dafür sei die derzeitige US Politik auch "viel zu erratisch". DIHK-Außenhandelschef Volker Treier bezeichnete die neue Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump unterdessen als "provokante Kehrtwende". Ein Zollsatz von 50 Prozent treffe deutsche Unternehmen mit voller Wucht und schwäche die Welthandelsordnung weiter, sagte Treier der "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). "Die Dialogbereitschaft der EU muss trotz dieser Ankündigung des US-Präsidenten aufrechterhalten werden. Aus Sicht der Wirtschaft ist es entscheidend, dass die EU nicht vorschnell einen schlechten Deal eingeht, der langfristig negative Konsequenzen für den Wirtschaftsstandort Deutschland hat", sagte der DIHK-Experte. "Insbesondere nach den positiven Signalen des G7-Finanzministretreffens in Kanada muss die dialogbereite und zugleich selbstbewusste Verhandlungsstrategie der EU in den heutigen Gesprächen zwischen der EU-Kommission und den USA weitergeführt werden." Die EU habe der US-Regierung mehrfach fundierte Vorschläge unterbreitet und gezeigt, dass sie bereit ist, den Dialog zum Wohle beider Seiten fortzusetzen. "Denn letztlich schadet diese Handelspolitik den Standorten und Konsumenten in den USA noch stärker als in Europa", so Treier. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) äußerte ebenfalls scharfe Kritik. "Es gilt weiterhin: Zollkonflikte kennen keine Sieger", sagte Reiche der "Rheinischen Post". Man müsse alles dafür tun, dass die Europäische Kommission mit den USA zu einer Verhandlungslösung komme. "Solche hohen Zölle schaden den USA und der EU gleichermaßen. Wir brauchen mehr Handel, nicht weniger. Wir sind in intensivem Kontakt mit der Europäischen Kommission dazu", so Reiche.

Foto: Industrieanlagen und Hafen in New York/Brooklyn (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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