AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Jetzt testen: Neo24.ai - KI ohne Zensur 

  Info

NEU: Tausche 35 €
gegen 35 € mit 8,5g Silber! 
Bundesbank-Münze, Zahlungsmittel

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Wehrbeauftragter fordert mehr Werbung für Litauen-Brigade


Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Henning Otte (CDU), mahnt das Verteidigungsministerium dazu, mit Blick auf die bisher unzureichende Rückmeldung für die neue Litauen-Brigade der Bundeswehr noch einmal eine Zwischenbilanz zu ziehen.

"Das Verteidigungsministerium muss jetzt noch mal alle Kräfte bündeln, um noch mal Werbung zu machen und an die Freiwilligkeit zu appellieren", sagte er am Dienstag der dts Nachrichtenagentur. Das sei der Anspruch des Ministeriums gewesen. "Am Ende des Tages muss das Haus aber auch sicherstellen, dass die Brigade dann auch einsatzbereit ist, wie zugesichert", fügte Otte mit Blick auf eine mögliche Pflichtlösung hinzu.

Zu den Gründen, warum sich bisher so wenige Freiwillige für die Litauen-Brigade gemeldet haben, sagte Otte, dass es eine große Entscheidung gewesen sei, nicht einen Einsatz zu mandatierten, sondern deutlich zu machen, dass dies eine auf längere Sicht, womöglich auf Dauer, ausgelegte Stationierung sei. "Hier ist eine große Erwartungshaltung geweckt worden." Die litauischen Kräfte setzten alles daran, die Infrastruktur auch bereitzustellen und zu ermöglichen.

Aber eine verstärkte Brigade umfasse über 5.000 Soldaten und das müsse bis 2027 erreicht werden, so der CDU-Politiker. Als Beispiel nannte er die neue Herausforderung, dass die Battlegroup jetzt in die Brigade integriert ist. "Damit fällt der Auslandsverwendungszuschlag weg. Es gibt nur einen Dienstzuschlag, der sich insbesondere bei Mannschaften dann nicht honoriert, weil sie für die Verpflegung selbst noch Dinge leisten müssen." Hier müsse noch mal eine Zwischenbilanz gezogen werden, ob die Attraktivität reiche, die Menschen freiwillig zu gewinnen.

Otte stellte am Dienstag den ersten Jahresbericht vor, der in seiner Verantwortung erstellt wurde. Ein Schwerpunkt bleibt dabei das Thema Personalaufwuchs. Dies sei weiter die zentrale Herausforderung für die Bundeswehr, um ihre militärischen Fähigkeiten weiter zu stärken, heißt es in dem Bericht. Die demografische Entwicklung, die Konkurrenz um Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt, die nach wie vor zu hohen Abbruchquoten sowie strukturelle Defizite seien dabei limitierende Faktoren. Ohne eine konsequente und nachhaltige Personalstrategie drohe eine Diskrepanz zwischen politischen Ambitionen und militärischer Realität. In den Blick zu nehmen seien besonders langwierige Personalbearbeitungsverfahren, sich schleppende Sicherheitsüberprüfungen und unzureichende Kommunikation mit den Betroffenen.

Darüber hinaus fordert Otte eine bessere Ausstattung der Bundeswehr. Mit der Öffnung der Schuldenbremse für Verteidigungsausgaben habe der Bundestag die notwendigen finanziellen Weichen für eine "einsatzfähige und kriegstüchtige Bundeswehr" gestellt. Um eine dauerhafte Wirkung zu erzielen, komme es jetzt darauf an, das Geld effizient einzusetzen. Die pauschale Berufung auf eine "Unterfinanzierung der Bundeswehr" sei seit dem Berichtsjahr keine Ausrede mehr, schreibt der Wehrbeauftragte.

Foto: Henning Otte am 03.03.2026, via dts Nachrichtenagentur

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.