AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

SPD kritisiert US-Truppenabzug aus Deutschland als "strategielos"


Die SPD hat die US-Ankündigung für einen begrenzten Truppenabzug aus Deutschland scharf kritisiert. Die Präsenz der US-Truppen in Deutschland diene dem "sicherheitspolitischen Interesse" beider Länder, sagte die SPD-Verteidigungspolitikerin Siemtje Möller der "Welt am Sonntag". Die USA profitierten erheblich davon.

Vor diesem Hintergrund seien Trumps Drohungen erratisch und die Ankündigung des Teilabzugs strategielos, so Möller. Die USA seien auf die Stationierung ihrer Truppen in Deutschland und auf die Partnerschaft angewiesen. "Bedauerlicherweise zeigt sich, dass die europäische Sicherheit und die Stabilität des Nato-Bündnisses zunehmend der Willkür des US-Präsidenten ausgesetzt sind."

Für die Europäer heiße es nun, noch schneller und stärker in die eigene "Sicherheitsarchitektur" zu investieren, forderte die SPD-Politikerin.

Die US-Ankündigung für einen begrenzten Truppenabzug aus Deutschland löst Besorgnis in der Kanzlerpartei CDU aus. Das Vorhaben, 5.000 US-Soldaten abzuziehen, kratze an der über Jahrzehnte gewachsenen Glaubwürdigkeit der konventionellen Abschreckung, sagte der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt der "Welt am Sonntag". "Das wiegt schwer, gerade weil auch amerikanische Steuerzahler diesen Pfeiler der Sicherheit mit erheblichen Mitteln mitgetragen haben."

Die strategische Rolle der US-Präsenz in Deutschland dürfe nicht unterschätzt werden. "Standorte wie das Europakommando in Stuttgart, Ramstein als logistisches Drehkreuz, die medizinischen Kapazitäten in Landstuhl und Weilheim sowie die insgesamt attraktiven Rahmenbedingungen etwa in Bayern sind kein Selbstzweck", so Hardt. "Vor diesem Hintergrund bleibt zu hoffen, dass es sich nicht um eine unumkehrbare Weichenstellung handelt, sondern um eine Entscheidung, die im Lichte weiterer Abstimmungen korrigiert werden kann", so der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag. "In der Zwischenzeit kommt es darauf an, die entstandenen Irritationen zu begrenzen und an die belastbare transatlantische Zusammenarbeit des vergangenen Jahres anzuknüpfen, statt neue Bruchlinien entstehen zu lassen." Kanzler Friedrich Merz und Außenminister Johann Wadephul (beide CDU) trügen "nicht exklusiv Verantwortung".

Linken-Fraktionschef Sören Pellmann sprach angesichts der Größenordnung von "viel heißer Luft". Die Linke fordere seit Jahren die Schließung der US-Militärbasen in Deutschland. "Von deutschem Boden aus werden Militäreinsätze geführt, die mit dem Friedensgebot des Grundgesetzes nicht vereinbar sind. Jeder Soldat, der Deutschland verlässt, ist deshalb ein Schritt in die richtige Richtung", sagte Pellmann der "Welt am Sonntag".

Entscheidend sei, dass die Bundesregierung jetzt nicht untätig bleibe. Bislang gebe es keinen Konversionsplan und keinen Übergangsfahrplan. "Wer erst reagiert, wenn die Entscheidung längst gefallen ist, macht Strukturwandel teurer und sozial härter, als er sein müsste." Allein in Rheinland-Pfalz arbeiteten rund 6.500 deutsche Ortskräfte direkt für die US-Streitkräfte, bundesweit seien es etwa 12.000 Menschen.

Der Militärexperte Carlo Masala sagte, schwerer als die Verlegung wiege die Ankündigung, dass die zwischen den USA und Deutschland 2024 getroffene Vereinbarung zur Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern und Dark-Eagle-Hyperschallraketen in Mainz-Kastel nunmehr nicht erfolge. "Hier entsteht eine wichtige Fähigkeitslücke mit Blick auf die Abschreckung Russlands, die mit europäischen Waffen erst später geschlossen werden kann", sagte er der "Welt am Sonntag".

Foto: Siemtje Möller (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.