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Schwarz-Rot nach einem Jahr unbeliebter als Ampel


Knapp ein Jahr nach Amtsantritt stößt die schwarz-rote Bundesregierung bei den Bürgern auf massive Unzufriedenheit und ist noch unbeliebter als die Ampel.

Das ist das Ergebnis einer Insa-Umfrage, die für die "Bild am Sonntag" erstellt wurde. Demnach zeigen sich nur 16 Prozent mit der Arbeit der Regierung zufrieden, 76 Prozent sind unzufrieden. Mit der Ampel waren nach einem Jahr 29 Prozent der Wähler zufrieden und 64 Prozent unzufrieden.

Auch Kanzler Friedrich Merz (CDU) wird von den Befragten überwiegend kritisch gesehen. Mit seiner Arbeit als Bundeskanzler sind 19 Prozent zufrieden, 71 Prozent unzufrieden. Damit liegt er deutlich schlechter als Ex-Kanzler Olaf Scholz nach einem Jahr im Amt im Dezember 2022: Die Zufriedenheit des SPD-Politikers lag bei 32 Prozent, die Unzufriedenheit bei 58 Prozent.

Noch düsterer fällt der Blick auf die Zukunft der Koalition aus. Nur 24 Prozent der Befragten glauben, dass das Bündnis aus Union und SPD bis zum Ende der Wahlperiode 2029 halten wird. 58 Prozent rechnen nicht damit.

Auch die Schulnoten für die bisherige Arbeit der Bundesregierung fallen schwach aus. 4 Prozent vergeben ein "sehr gut", 6 Prozent ein "gut" und 16 Prozent ein "befriedigend". 15 Prozent bewerten die Regierungsarbeit mit "ausreichend", 25 Prozent mit "mangelhaft" und 30 Prozent mit "ungenügend".

Im aktuellen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die "Bild am Sonntag" erhebt, bleibt die AfD stärkste Kraft und kommt wie in der Vorwoche auf 28 Prozent. CDU/CSU folgen mit 24 Prozent. Dahinter liegen SPD mit 14 Prozent, Grüne mit 13 Prozent (plus 1) und die Linke mit 11 Prozent. BSW und FDP erreichen jeweils 3 Prozent, sonstige Parteien zusammen 4 Prozent (minus 1).

Foto: Lars Klingbeil und Friedrich Merz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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