AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Zentralratspräsident Schuster skeptisch bei AfD-Verbot


Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, steht einem Verbotsverfahren gegen die AfD skeptisch gegenüber. Die Wählerschaft der AfD wäre mit einem Verbot nicht weg und würde sich ein anderes Ventil suchen, sagte Schuster dem Nachrichtenportal T-Online. Die Probleme des Landes würden durch ein Verbot allein nicht gelöst.

Zugleich mahnte Schuster ein schärferes Vorgehen gegen die in Teilen rechtsextreme Partei an. Alle Optionen zur Bekämpfung der AfD müssten auf den Tisch und sorgsam geprüft werden, so der höchste Vertreter der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland.

Schuster äußerte sich auch zum Problem des wachsenden Antisemitismus in Deutschland. Er beklagte, dass sich in wirklich großen Städten und Ballungsräumen ein Antisemitismus insbesondere von links breitmache. Dieser überschneide sich mit dem Antisemitismus der extremen Rechten und aus islamistischen Kreisen. Es sei eine unheilige Allianz, die sich hier mit dem Antisemitismus als Brückenideologie gebildet habe.

Der Mediziner und Angehörige des Deutschen Ethikrates schaltete sich auch in die neue Debatte über das Transplantationsgesetz im Bundestag ein. Das Parlament beschäftigt sich mit der möglichen Einführung einer Widerspruchslösung bei der Organspende. Dabei würde jeder Erwachsene, der einer Organentnahme nicht explizit widerspricht, als Organspender registriert werden. Einer solchen Regelung widerspricht Schuster aber.

Nach jüdischem Verständnis erfordere eine postmortale Organentnahme die bewusste Einwilligung des Spenders, erklärte Schuster. Eine Widerspruchslösung könne dies aber nicht gewährleisten. Sie berge die Gefahr, dass die tatsächliche Überzeugung des Einzelnen übergangen werde, wenn er sich zu Lebzeiten nicht geäußert habe. Daher befürwortet Schuster die derzeit geltende Zustimmungslösung. Aktuell gilt, dass nur Organspender wird, wer sich durch einen Organspendeausweis oder einen Eintrag ins Online-Spenderegister dazu bereit erklärt hat. Auch die Angehörigen eines Verstorbenen können eine Organentnahme erlauben.

Foto: Josef Schuster (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.