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Dax legt deutlich zu - Rheinmetall vorn


Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturZum Wochenausklang hat der Dax kräftig zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 22.987 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax seine Gewinne am Vormittag deutlich aus und behauptete sie am Nachmittag. "Heute war nicht nur ein starker Handelstag für den Dax, sondern auch ein starker Tag für die Unabhängigkeit Europas", kommentierte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst CMC Markets.

"Mit der wiedergewonnen finanziellen Beweglichkeit kann Deutschland nun notwendige strukturelle Reformen angehen und gleichzeitig auf ein Ende der konjunkturellen Talsohle hoffen. Die Anlegerstimmung hat sich heute mit einem Schlag gedreht." Die Europäische Zentralbank und die Ratingagenturen hätten einen "Daumen hoch" gegeben, so Stanzl. "Und das tun auch die Anleger. Jetzt kommt es auf die Details an, was in den Paketen steht und wie die genaue Ausgestaltung aussieht", erklärte der Analyst. "Anleger wollen wissen, wie viel Geld bei einzelnen Unternehmen wie Rheinmetall ankommen könnte." Bis kurz vor Handelsschluss standen die Rheinmetall-Aktien an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Gegen den Trend standen zu diesem Zeitpunkt nur wenige Dax-Werte im Minus. Das Schlusslicht bildeten die Porsche-Aktien. Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 42 Euro. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 9 bis 11 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Der Ölpreis stieg ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 70,37 US-Dollar, das waren 49 Cent oder 0,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,0879 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9192 Euro zu haben.

Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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