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Dax lässt nach - Trumps Zolldrohung sorgt für Verunsicherung


Zum Wochenstart hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.959 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Besonders positiv entwickelten sich entgegen dem Trend die Aktien von Bayer, aber auch Telekom und Rheinmetall notierten im Plus. Verluste gab es dagegen bei fast allen Papieren, vor allem von BMW, Qiagen und Adidas.

"Auch wenn der Dax auf die jüngsten Entwicklungen mit einem Rutsch unter die 25.000er-Marke reagiert hat und in New York die Indikationen für eine tiefrote Eröffnung morgen nach dem Feiertag sprechen: Eine solche Eskalation haben die Anleger damit noch längst nicht eingepreist", sagte Thomas Kranch von CMC Markets.

Sie setzten weiterhin auf ein Pokerspiel Trumps, der spätestens in Davos wieder etwas Druck aus dem Kessel nehmen könne, so der Marktanalyst. "Nur ob es dieses Mal auch so einfach ist und seine Rechnung aufgeht, dürfte nicht zuletzt von der aktuell noch gezeigten Entschlossenheit der EU zu härteren Gegenmaßnahmen abhängen. Sogar von der `Handels-Bazooka` ist in Brüssel jetzt die Rede."

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1646 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8587 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.672 US-Dollar gezahlt (+1,7 Prozent). Das entspricht einem Preis von 128,98 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 64,18 US-Dollar, das waren 5 Cent oder 0,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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