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Uniper: 3-Stufen-Analyse vom 15.09.2017


Kommentar von Clemens van Baaijen

Die Uniper-Aktie notiert seit dem letzten Handelstag -1,76% tiefer. Der aktuelle Kurs beträgt 20,95€. Die Uniper-Aktie erzielte in der letzten Woche eine Rendite von -3,27% sowie 62,60% seit Jahresbeginn.

 

1. Stufe: Fundamental

Uniper ist im historischen Vergleich überbewertet (Key Performance Indicator: das KUV), im Vergleich mit den Mitbewerbern jedoch unterbewertet (KPI: die Dividendenrendite). Allerdings zeigt der historische Vergleich eine höhere Korrelation mit dem Kurs von Uniper. Im Endeffekt erscheint diese Aktie daher derzeit überbewertet. Allerdings wäre Uniper ab einem Kurs unter 18,89 € unterbewertet. Jedoch bedeutet dies nicht automatisch, dass der Kurs von Uniper fallen wird. Berücksichtige unbedingt die Entwicklung des KUV und ähnliche Kennzahlen sowie externe Einflüsse auf dieses Unternehmen, wenn du deine Anlageentscheidung triffst. Weiterhin – und obwohl Uniper von der Bewertung als überbewertet eingestuft wird – könnte der Kurs langfristig halten, da das KBV (Kurs-Buchwert-Verhältnis) unter 1 liegt, was das Risiko verringert, außer der Cashflow verschlechtert sich.

Aus fundamentaler Sicht scheint die Uniper-Aktie laut sharewise „Überbewertet“ zu sein.

 

2. Stufe: Analysteneinschätzung

Für Uniper existieren momentan 3 Buy, 6 Outperform, 13 Hold und 1 Underperform Bewertungen von Analysten. Aus Analystensicht ist das durchschnittliche Kursziel für diese Aktie bei 13,00€. Auf Basis dieser Meinungen würde der aktuelle Kurs um -37,95% fallen. In der vergangenen Woche wurde die durchschnittliche Analystenmeinung zur Uniper-Aktie nicht verändert.

Analysten stufen die Uniper-Aktie als Hold ein.

 

3. Stufe: sharewise-Crowd

Momentan gibt es für Uniper nur wenige Einschätzungen auf sharewise. Aufgrund eines Kursziels von 23,70€ besitzt Uniper aus Sicht der Privatanleger auf sharewise ein Potential von 13,13%.

Die sharewise Crowd bewertet die Uniper-Aktie als Buy.

Fazit: Die Uniper-Aktie bekommt im 3-Stufen Check ein Hold!

 

Ein Beitrag von Clemens van Baaijen.

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