Zahlreiche Berichte, Analysen und Marktdaten deuten auf eine massive, koordinierte Short-Attacke (oder "Raid") auf Silber-Futures an der COMEX am Freitag, den 30. Januar 2026, hin.
Der Preis für den März-Silber-Futures-Kontrakt stürzte intraday von einem Allzeithoch um die 121 USD/Unze auf Tiefs bei ca. 74–85 USD – ein Rückgang von bis zu 31–36 % an einem Tag. Das war der schärfste Ein-Tages-Verlust seit 1980 (Hunt-Brüder-Ära) und wird vielfach als manipulativ beschrieben, um Long-Positionen zu liquidieren, Shorts zu decken und einen physischen Squeeze zu verhindern.
Preisbewegung und Volumen bei den Futures
- Intraday-Crash: Von ~104–121 USD auf Tiefs um 74–85 USD (Settlement ~78–85 USD), Verlust ~26–36 % je nach Quelle.
- Extrem hohes Volumen: Über 369.000 Kontrakte gehandelt (entspricht ~1,8 Milliarden Unzen Papier-Silber) – weit über dem üblichen Durchschnitt und mehr als die jährliche globale Minenproduktion.
- Open Interest vs. Inventar: Open Interest März-Kontrakt ~490 Millionen Unzen, registriertes physisches Inventar nur ~105 Millionen Unzen (Verhältnis >4:1) – hohes Risiko einer "Failure to Deliver".
- Margin-Hikes als Trigger: CME erhöhte Margins mehrmals (z. B. 9 % → 11 % Ende Januar), was leveraged Longs zwang, zu liquidieren und den Preis weiter drückte.
- Physische Entkopplung: Während COMEX-Papierpreis crashte, blieben physische Prämien in Shanghai/Indien hoch (bis +15–20 % über Papier), physisches Silber teilweise bei >130 USD gehandelt.
Wer war beteiligt?
- JPMorgan Chase: Häufig als Hauptakteur genannt. COMEX-Daten zeigen, dass JPM genau am Tiefpunkt (~78,29 USD) 633 Kontrakte (Short-Closings/Deliveries) abwickelte und massiv Shorts schloss. JPM ist Custodian des SLV-ETFs und hat eine bekannte Historie mit Edelmetall-Manipulationen (frühere Strafen). Timing wird als "nicht zufällig" gesehen – Shorts wurden günstig gedeckt, während Longs liquidiert wurden.
- Andere Bullion Banks & Institutionen: Große Banken (z. B. "Bullion Banks") und Händler setzten massive nackte Shorts (unbacked paper) ein, um den Markt zu überfluten. CME unterstützte indirekt durch Margin-Erhöhungen, die Shorts schützten und Longs trafen.
- CME Group: Durch wiederholte Margin-Anhebungen und Regeländerungen (z. B. Prozent-Margins statt Fixbeträge) als "Waffe" der Shorts wahrgenommen, um einen physischen Run zu verhindern.
Super Squeeze
Der Crash folgte auf einen "Super Squeeze" im Januar 2026 mit Rekord-Abflüssen aus COMEX-Lagern, steigender physischer Nachfrage (Solar, Industrie, Sovereigns, Retail) und einem extremen Backwardation. Viele sehen den Event als geplante Operation, um Shorts zu retten und einen physischen Default zu vermeiden – typisch für manipulierte Edelmetall-Märkte, aber in diesem Ausmaß historisch.



