AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Infratest: Zufriedenheit mit Schwarz-Rot sinkt auf Rekordtief


Friedrich Merz und Lars Klingbeil (Archiv), über dts NachrichtenagenturWährend die Regierungsparteien in der Koalitionsklausur in Würzburg ein harmonisches Bild präsentiert haben, herrscht zu Beginn dieser Woche wieder Streit in der Koalition, unter anderem zum Bürgergeld oder zu Steuererhöhungen. Gleichzeitig sinkt die Zufriedenheit beim Wahlvolk laut neuer Infratest-Umfrage auf ein Rekordtief. Mit dem Umgang der Regierungsparteien untereinander zeigen sich demnach derzeit nur 18 Prozent zufrieden oder sehr zufrieden - 77 Prozent sind weniger oder gar nicht zufrieden. Auch die Zufriedenheit mit der Bundesregierung insgesamt ist nach mehr als 100 Tagen seit Beginn der Koalition aus CDU/CSU und SPD um 7 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat gesunken: 22 Prozent sind derzeit zufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung, aber 75 Prozent sind aktuell weniger bis gar nicht zufrieden.

Zum Vergleich: die im Dezember 2021 gestartete Ampelkoalition hatte im April 2022 einen mehr als doppelt so großen Rückhalt in der deutschen Bevölkerung (47 Prozent). Beim Blick auf die Arbeit der beiden Koalitionspartner in der Bundesregierung fällt die Bewertung ähnlich aus: Drei von zehn (29 Prozent) sind mit der Arbeit der CDU/CSU in der Bundesregierung zufrieden, zwei Drittel (68 Prozent) sind unzufrieden. Mit der Arbeit der SPD in der Bundesregierung sind ebenfalls drei von zehn (29 Prozent) zufrieden, zwei Drittel sind (67 Prozent) unzufrieden. Wenn schon am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die CDU/CSU aktuell auf 27 Prozent (+-0 im Vgl. zu August). Die AfD würde mit aktuell 25 Prozent (+1) ihren bisherigen Höchstwert erreichen. Die SPD käme aktuell auf 14 Prozent (+1). Die Grünen würden mit einem Prozentpunkt weniger auf 11 Prozent landen. Die Linke stünde unverändert auf 10 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (4 Prozent, +1) und die FDP (3 Prozent, -1) würden den Einzug in den Bundestag verpassen. Bei der Bewertung des Spitzenpersonals der Bundesregierung schneidet aktuell weiterhin Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am besten ab: 60 Prozent (+-0 im Vgl. zu August) sind mit seiner politischen Arbeit zufrieden bzw. sehr zufrieden, 27 Prozent sind weniger zufrieden. Mit der politischen Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind aktuell 33 Prozent (+1) zufrieden, 62 Prozent sind unzufrieden. Außenminister Johann Wadephul (CDU) kommt aktuell auf einen Zufriedenheitswert von 35 Prozent (+4), jeweils ein Drittel gibt aktuell an, mit seiner Arbeit unzufrieden zu sein (29 Prozent) oder ihn nicht beurteilen zu können (36 Prozent). Mit der politischen Arbeit von SPD- Vizekanzler Lars Klingbeil sind im August 31 Prozent zufrieden oder sehr zufrieden (+1), 48 Prozent sind unzufrieden und 21 Prozent können sich über ihn kein Urteil bilden. Mit Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sind derzeit 29 Prozent (+3) zufrieden oder sehr zufrieden, 34 Prozent sind unzufrieden. 37 Prozent geben jedoch aktuell auch an, sie nicht beurteilen zu können. CSU-Innenminister Alexander Dobrindt kommt aktuell auf einen Zufriedenheitswert von 25 Prozent (-1), 51 Prozent sind unzufrieden. 24 Prozent trauen sich kein Urteil zu. AfD-Fraktionsvorsitzender Tino Chrupalla kommt aktuell auf einen Zufriedenheitswert von 20 Prozent (+3 im Vgl. zu Juli 2025), 48 Prozent sind unzufrieden, 32 Prozent geben an, Tino Chrupalla ihn nicht beurteilen zu können. Mit der politischen Arbeit der Linken-Fraktionsvorsitzenden Heidi Reichinnek sind aktuell 19 Prozent (-1 im Vgl. zu Juli) der wahlberechtigten Deutschen zufrieden, 32 Prozent sind unzufrieden, 49 Prozent können sich kein Urteil bilden. Mit am schlechtesten schneidet aktuell CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Jens Spahn (CDU) ab: Mit seiner politischen Arbeit sind im August 12 Prozent (-14 im Vgl. zu Dezember 2021) zufrieden, 78 Prozent sind weniger bis gar nicht zufrieden. Ebenso 12 Prozent sind aktuell mit der politischen Arbeit der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Britta Haßelmann zufrieden (-2 im Vgl. zu Juli), 26 Prozent sind weniger bis gar nicht zufrieden. Allerdings geben auch sechs von zehn (62 Prozent) an, Britta Haßelmann nicht zu kennen oder beurteilen zu können. Infratest hatte die Zahlen für den "ARD-Deutschlandtrend" erhoben und dafür 1.342 Personen am 1. und 2. September per Telefon und online befragt.

Foto: Friedrich Merz und Lars Klingbeil (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.