AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Mehrheit der Beamten in Bereichen Bildung und Sicherheit tätig


Knapp zwei Millionen Beamte gibt es in Deutschland, die Mehrheit von ihnen ist in den Bereichen öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie Bildung eingesetzt.

Zum Stichtag 30. Juni 2024 gab es hierzulande 1,96 Millionen Beamte, Richter sowie Soldaten - die beiden letztgenannten Gruppen sind zwar keine Beamten im klassischen Sinne, werden aber dienstrechtlich ähnlich behandelt. Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, machten die drei Gruppen insgesamt gut ein Drittel (36,4 Prozent) der Beschäftigten im öffentlichen Dienst aus. Der größte Teil der Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist in einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis als Arbeitnehmer tätig (63,6 Prozent).

Der größte Teil der Beamten, Richter sowie Soldaten war an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen eingesetzt (35,6 Prozent oder 696.000). Knapp ein Fünftel (19,1 Prozent oder 373.000) arbeitete im Bereich "Öffentliche Sicherheit und Ordnung", zu dem Bundes- und Landespolizeien, aber auch der Brandschutz und die Ordnungsämter gehören. Weitere größere Einsatzbereiche waren die Verteidigung (10,0 Prozent oder 195.000) und die Finanzverwaltung, zu der auch die Finanzämter und die Zollverwaltung zählen (8,6 Prozent oder 167.000). Im Bereich "Politische Führung und zentrale Verwaltung", zu dem beispielsweise die Ministerien und die Verwaltungen der Parlamente gehören, waren 8,5 Prozent beziehungsweise ebenfalls 167.000 tätig, im Rechtsschutz mit den Gerichten, Staatsanwaltschaften und dem Justizvollzug waren es 6,5 Prozent oder 126.000.

Die Zahl der Beamten, Richter sowie Soldaten ist binnen zehn Jahren um 5,8 Prozent gestiegen - zum Stichtag 30. Juni 2014 waren es noch 1,85 Millionen. Im selben Zeitraum stieg die Zahl der Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst um 22,1 Prozent von 2,80 Millionen im Jahr 2014 auf 3,42 Millionen im Jahr 2024. Entsprechend nahm die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst insgesamt um 15,6 Prozent zu: von 4,65 Millionen Ende Juni 2014 auf 5,38 Millionen Ende Juni 2024.

Mehr Beamte als zehn Jahre zuvor gab es 2024 vor allem an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen (+52.000), im Bereich "Öffentliche Sicherheit und Ordnung" (+46.000) sowie im Bereich "Politische Führung und zentrale Verwaltung" (+22.000). Dagegen sank deren Zahl deutlich im Bereich "Verkehrs- und Nachrichtenwesen" (-26.000), wo als Folge der Privatisierung der Deutschen Bundesbahn keine Beamten mehr eingestellt wurden. Auch im Bereich "Soziale Sicherung, Familie und Jugend, Arbeitsmarktpolitik" ging die Zahl der Beamten binnen zehn Jahren zurück (-10.000). Das lag größtenteils daran, dass bei der Bundesagentur für Arbeit keine Verbeamtungen mehr erfolgten.

Lediglich knapp ein Fünftel aller Beamten, Richter sowie Soldaten arbeitet für den Bund (19,0 Prozent). Der weitaus größte Teil (70,1 Prozent) ist für die Länder tätig, knapp ein Zehntel (9,7 Prozent) auf kommunaler Ebene. Ursächlich für diese Verteilung ist die Organisation des Bildungswesens auf Länderebene, da Beamte am häufigsten im Bildungsbereich arbeiten, meistens als Lehrkräfte.

Insgesamt arbeiteten zum Stichtag 30. Juni 2024 auf Länderebene 638.000 Beamte an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen - das waren knapp drei Viertel (74,1 Prozent) aller Beschäftigten im Schuldienst der Länder. Das Verhältnis Beamtenschaft zu den Arbeitnehmern ist dabei von Land zu Land sehr unterschiedlich, vor allem weil Lehrkräfte in einigen Ländern üblicherweise verbeamtet werden, in anderen dagegen nicht. Besonders hoch war der Anteil von Beamten an Schulen zuletzt in Baden-Württemberg (92,4 Prozent), im Saarland (88,7 Prozent) und in Niedersachsen (85,2 Prozent). Anteilig besonders wenige Beamte an Schulen gab es dagegen in Berlin (28,2 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (30,4 Prozent) und Sachsen (33,4 Prozent), so die Statistiker.

Foto: Klassenraum in einer Schule (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.