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Iran setzt Gespräche mit USA wegen Israels Angriffen im Libanon aus


Der Iran hat die Friedensgespräche mit den USA ausgesetzt, um gegen Israels neuerliche Angriffe im Libanon zu protestieren.

Das berichtet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim am Montag. Die iranische Regierung erklärte, dass die israelischen Angriffe im Libanon eine der Voraussetzungen für einen Waffenstillstand verletzt hätten. Daher habe das iranische Verhandlungsteam beschlossen, die Gespräche und den Austausch von Textentwürfen über Vermittler einzustellen.

Teheran forderte zudem einen sofortigen Stopp der israelischen Kriege in Gaza und im Libanon sowie den vollständigen Rückzug der israelischen Armee aus dem Libanon. Bis die Positionen des Iran und der "Widerstandsbewegungen" in diesen Angelegenheiten erfüllt seien, werde es keine Verhandlungen geben.

Darüber hinaus drohten der Iran und verbündete militante Gruppen in der Region mit der "vollständigen Sperrung der Straße von Hormus" und der Aktivierung weiterer Fronten, einschließlich der Bab-el-Mandeb-Straße am südlichen Ende des Roten Meeres. Dort hatten die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen in der Vergangenheit Angriffe auf vorbeifahrende Schiffe gestartet.

Israel hatte am Montag die Luftangriffe in Beirut wieder aufgenommen. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz teilten mit, dass die israelischen Streitkräfte angewiesen worden seien, Ziele der Hisbollah in den südlichen Vororten von Beirut anzugreifen. Sie begründeten den Befehl mit wiederholten Verstößen der Hisbollah gegen den Waffenstillstand im Libanon sowie Angriffen auf israelische Städte und Bürger.

Foto: Israelischer Soldat (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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