AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

DIHK: Genehmigungsreform braucht Länder-Unterstützung


Die geplante Genehmigungsreform der Bundesregierung wird nach Ansicht von DIHK-Präsident Peter Adrian nur dann Wirkung entfalten, wenn auch die Bundesländer mitziehen. "Entscheidend ist, dass die Länder diesen Weg mitgehen", sagte Adrian den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Nur wenn die Genehmigungsfiktion bundesweit gelte, profitierten Unternehmen unabhängig vom Standort von schnelleren Verfahren. Der Bund könne hier aber ein "wichtiges Signal" setzen.

Die Pläne der Bundesregierung bewertet Adrian grundsätzlich positiv. "Die Bundesregierung verfolgt hier erstmals einen grundlegenden Reformansatz, indem sie bei den Berichtspflichten die Beweislast umkehren will", sagte er. Künftig müsse dann der Staat nachweisen, dass er eine Berichtspflicht noch brauche. Wenn dann noch die "erforderliche Rechtssicherheit" für Unternehmen geschaffen werden könne, wäre das ein "echter Paradigmenwechsel". Zudem sollten deutsche Sonderregeln zurückgenommen und europäische Vorgaben maximal eins zu eins umgesetzt werden. Wenn das passiere, seien das "sehr hilfreiche Signale an Unternehmen".

Besonders wichtig ist aus Sicht der Wirtschaft die geplante Genehmigungsfiktion. "Weil Unternehmen heute oft monatelang bis Jahre auf Entscheidungen von Behörden warten", sagte Adrian. Eine Baugenehmigung könne je nach Standort zwölf Monate dauern, Verfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz sogar mehr als zwei Jahre. Wenn sich das deutlich beschleunige, könnten Unternehmen "endlich auch viel früher investieren".

Der Koalitionsausschuss hatte sich auf ein umfangreiches Paket zum Bürokratieabbau verständigt. Es sieht unter anderem vor, Berichtspflichten zu reduzieren, nationale Sonderregelungen abzubauen und europäische Vorgaben möglichst ohne zusätzliche Auflagen umzusetzen. Kernstück ist die sogenannte Genehmigungsfiktion: Reagieren Behörden innerhalb gesetzlicher Fristen nicht, sollen Anträge künftig grundsätzlich als genehmigt gelten.

Foto: Sitzung des Bundesrates am 10.07.2026, via dts Nachrichtenagentur

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.