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US-Börsen legen zu - Druck auf US-Notenbankchef steigt


Fahne an der New York Stock Exchange (Archiv), über dts NachrichtenagenturDie US-Börsen haben am Donnerstag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 43.387 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Handelstag am Vortag. Der Nasdaq 100 ging unterdessen bei 22.447 Punkten 0,9 Prozent höher aus dem Handel, während der breiter aufgestellte S&P 500 den Tag mit 6.141 Punkten 0,8 Prozent im Plus beendete. Unter den Anlegern nimmt die Zinsdebatte wieder zunehmend Fahrt auf. Hintergrund ist die anhaltende Kritik von US-Präsident Donald Trump an US-Notenbankchef Jerome Powell.

Wie das "Wall Street Journal" berichtet, könnte Trump Powells Nachfolger bereits im September oder Oktober bekannt geben, obwohl die Amtszeit des Fed-Präsidenten erst im Mai 2026 endet. Dadurch steigen die Hoffnungen der Anleger, dass die Zinsen früher als erwartet sinken könnten. Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1705 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8543 Euro zu haben. Der Goldpreis ließ leicht nach, am Abend wurden für eine Feinunze 3.331 US-Dollar gezahlt (-0,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 91,50 Euro pro Gramm. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 22 Uhr deutscher Zeit 67,95 US-Dollar; das waren 27 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: Fahne an der New York Stock Exchange (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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