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Ungarn jubelt nach der Wahl: also Paprika ins Depot!

Trump glaubt an ein schnelles Kriegende im Iran, was die Anleger am 17. April zu starken Käufen ermunterte.  Die Straße von Hormus war kurzfristig offen, danach aber auch wieder geschlossen.

Die Wall Street glaubt aber auch wohl an ein schnelles Kriegende, denn die Kurse sind an der Wall Street schon wieder auf dem Niveau wie vor dem Krieg. Der DAX stieg auch am Freitag um 2,2% auf   24.702 Indexpunkte und ist damit nun auch wieder mit 0,66% im Plus. Die Erholung war wieder einmal v-förmig. Der Ölpreis brach am Freitag um 7% auf 90 USD/Barrel ein. Für die Börse ist der Irankrieg wohl schon abgehakt. Auch neue Allzeit-Hochs scheinen jetzt wieder möglich. Aber wenn der Irankrieg noch lange anhält droht eine Energiekrise größeren Ausmaßes.

Noch stärker war aber der Kursanstieg an der Budapester Börse in der vergangenen Woche. In Ungarn kam es am 11. April zu einem schon vorher allseits erwarteten Machtwechsel. Viktor Orban war zuvor 16 Jahren an der Macht mit seiner Fiduz-Partei. Nun weht in 1 Monat ein anderer Wind, denn der Oppositionsführer der Tisza-Partei Peter Magyar hat nun eine zwei Drittelmehrheit. Er wird nun bald die zuvor gesperrten EU-Gelder bekommen, aber auch den Kredit im Volumen von 90 Mrd. € an die Ukraine freigeben.

Die Anleger an der Börse reagierten genauso enthusiastisch wie die Anhänger von Peter Magyar, nämlich mit Freudensprüngen. Am 12. April stieg der HTX-Index um 5% und damit jetzt schon um 32% seit Jahresbeginn. Damit zählt die Budapester Börse zum Top-Performer unter allen Weltbörsen. Aber auch andere Osteuropabörsen wie die Bukarester Börse mit einem Plus von 19% oder die Warschauer Börse mit einem Plus von 17% weit besser ab als der DAX, der sich am 17. April zwar um über 2% erholte, aber damit nur mit 0,7% seit Jahresbeginn im Plus ist. Der CECE-Index mit Ungarn, Polen und Tschechien im Boot stieg bereits um 15% seit Jahresbeginn auf ein neues Allzeit-Hoch. Aber auch der KTX Local Index aus Kasachstan überzeugt mit einem Plus von 25% seit Jahresbeginn Die Osteuropabörsen werden aber in den westlichen Medien trotz der deutlichen Outperformance immer noch sehr stiefmütterlich behandelt.

Andreas Männicke gibt seine Einschätzung dazu in seinem Börsenbrief East Stock Trends (www.eaststock.de ) und auch in seinem neuen EastStockTV-Video. Folge 268 auf YouTube.

Trump sorgt für gute Stimmung an der Börse, nur wie lange noch?

Trump glaubt an ein schnelles Kriegende im Iran, was die Anleger am 17. April zu starken Käufen ermunterte.  Die Straße von Hormus war kurzfristig offen, danach aber auch wieder geschlossen. Die Wall Street glaubt aber auch wohl an ein schnelles Kriegsende, denn die Kurse sind an der Wall Street schon wieder auf dem Niveau wie vor dem Krieg. Der DAX stieg auch am Freitag um 2,2% auf 24.702 Indexpunkte und ist damit nun auch wieder mit 0.66% im Plus. Die Erholung war wieder einmal v-förmig. Der Ölpreis brach am Freitag um 7% auf 90 USD/Barrel (im Tief 86 USD) ein. Der NASDAQ Comp. Index stieg an Freitag um 1,3% und damit 5,3% seit Jahresbeginn. Der Nikkei 225 stieg sogar um 12% seit Jahresbeginn, obwohl Japan sehr von preiswertem Öl abhängig ist. Für die Börse ist der Irankrieg wohl schon abgehakt. Auch neue Allzeit-Hochs scheinen jetzt wieder möglich. Aber wenn der Iran sich nicht dem Diktat von Trump beugt, kann der Krieg noch lange dauern und der Ölpreis wieder ansteigen.

Die Straße von Hormus war wieder kurzfristig geöffnet, dann aber wieder gesperrt, weil die USA iranische Häfen blockierten und Piraterie betrieben. Leidtragender wäre in erster Linie China, die Öl aus dem Iran und Russland benötigen. Jetzt prüfen auch die europäischen Länder, ob Sie helfen können, die Straße von Hormus zu befreien und zu sichern, was aber auch gefährlich wäre. Der Iran ist auch nicht bereit, das Uran an die USA auszuliefern. Der Iran droht mit einem vernichtenden Schlag gegen seinen Gegner und weitere Angriffe auf Ölanlagen im Nahen Osten. Die Waffenruhe ist sehr fragil. Der Waffenstillstand gilt nur noch bis Dienstag und es ist fraglich, ob er verlängert wird. Der Krieg kann also jederzeit wieder eskalieren und damit auch die Weltwirtschaft stark belasten. Für die USA könnte dann der Irankrieg zu einem Vietnam 2 führen. China schaltet sich jetzt immer mehr ein in den Irankrieg. China unterstützt den Iran mit modernen Waffen. Die Türkei droht mit einem Angriff auf Israel, wenn Israel weiter den Libanon und den Iran bombardiert.

Machtwechsel in Ungarn nach 16 Jahren Orban-Regierung

Am 11. April kam es in Ungarn zu einem Machtwechsel, den man schon als „historisch“ bezeichnen kann. Dem Oppositionsführer Peter Magyar gelang es sogar mit seiner Tisza-Partei eine Zweidrittel-Mehrheit zu erreichen und damit den zuvor 16 Jahre lang regierenden Viktor Orban abzulösen. Der Machtwechsel wir aber erst in 1 Monat vollzogen. Magyar gilt als europafreundlich und er wird daher die zuvor gesperrten EU-Gelder zeitnah erhalten, aber auch den durch das Veto von Orban verhinderte 90-Mrd. €-Kredit an die Ukraine freigeben. Er will die Reformen rasch angehen und wieder einen Rechtsstaat einführen. Allerdings hat er auch viele Verträge mit Russland wie den Bau eines Atomkraftwerks, aber auch Lieferverträge von Öl und Gas. Orban machte zuvor Selinskyi dafür verantwortlich, dass über die in der Ukraine beschädigte Pipeline von Russland kein Öl mehr nach Ungarn kam. Die Beziehungen zur Ukraine werden sich jetzt verbessern, aber auch zur EU. Ob Magyar aber das Land dann besser regieren wird als Orban, muss abgewartet werden. Zuvor war China einer der großen Investoren mit Batteriefabriken, was Magyar aber nicht mehr will. Gewählt wurde Magyar vor allem von der Jugend, die sich nun Besserung erwarten. Der Jubel auf der Straße war unbeschreiblich.

Sektkorken an der Budapester Börse: +32%!

Sektkorken knallten aber auch an der Budapester Börse, denn die Kurse stiegen am ersten Tag anch der Wahl um 5% an, obwohl am Wochenende die Verhandlungen der USA mit dem Iran scheiterten und die Straße von Hormus gesperrt blieb. Damit stieg der HTX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für Aktien aus Ungarn, schon um 32% seit Jahresbeginn. Damit ist die Budapester Börse in diesem Jahr einer der am besten performenden Börsen der Welt. Der HTX-Index stieg aber auch in den letzten 3 Jahren schon über 200% und konnte damit den DAX klar outperformen, der „nur“ ein Plus von 45% in 3 Jahren erreichte. Aber selbst der S&P-Index, der nun trotz Irankrieg schon wieder im Plus ist, erreichte nur ein Plus von 69% in 3 Jahren. Der CECE-Index mit Ungarn. Polen und Tschechien im Boot stieg in diesem Jahr schon um 13% und in 3 Jahren um 138%, also auch weit besser als der DAX oder der S&P-Index. Trotz dieser klaren Outperformance und der ausgezeichneten Investmentchancen finden die Börsen aus Osteuropa und in westlichen Medien kaum Beachtung, was schwer verständlich ist.

Zugegebener Maßen sind die Osteuropabörsen nur kleine und relativ illiquide Nischenmärkte. An der der Budapester Börse dominieren eine Hand voll Aktien den Index wie die T-Aktie Magyar Telekom, an der die Deutsche Telekom AG mehrheitlich beteiligt ist, wie die OTP-Bank, wie der Ölwert MOL und wie der Pharmawert Richter Gedeon. Sehr ähnlich sieht es an der Prager Börse aus, wo vor der Versorger CEZ ein hohes Gewicht hat, aber auch Banken und T-Aktien. 

Warschauer Börse liquide und mit großer Auswahl

Aber der Warschauer Bösre hat man aber schon eine wesentlich größere Auswahl auch an Small und Mid Caps durch das Marktsegment New Connect, wo auch viele wachstumsstarke Unternehmen an die Bösre gelangen. Ansonsten ist die Warschauer Börse bar sehr von den 3 Großbanken, aber auch T-Aktien dominiert. Gelistet sind an der Warschauer Börse aber auch einige Agraraktien aus der Ukraine. Die Warschauer Börse entwickelte sich in den letzten Jahren auch sehr positiv und ist schon mit der Wiener Börse vergleichbar, die aber auch eine halbe „Osteuropa-Börse“ ist, die viele österreichische Unternehmen auch in Osteuropa aktiv sind. Der PTX-Index für Aktien aus Polen stieg in diesem Jahr auch schon um 17%.

K2G Holding mit Potential

Der ATX-Index die Wiener Börse stieg seit Jahresbeginn auch schon um 10%. Eine interessante Aktie an der Wiener Börse ist die Schweizer Gesellschaft aus Baar K2G Holding AG (WKN A40BDJ, Kurs, 3,52 €, Market Cap, 38,3 Mio. €), die mit KI unterstützt umfangreiche Datenbanken analysiert, um optimale Preise und Risikoprämien für Versicherungen zu finden. Komplexe Datenmengen sollen in klare Entscheidungen umgewandelt werden. Die Gesellschaft ist auch im Baltikum aktiv. Das Schweizer Unternehmen existiert 7 Jahre will schon im nächsten Jahr profitabel sein.

Bukarester Börse boomt: +20%

Sehr positiv und stabil stiegen aber auch die Aktien aus dem Baltikum und der Balkanregion. So sind seit März letzten Jahres auch 5 sehr energielastige Unternehmen wie Romgaz, Transgaz und OMV Petrom an der Frankfurter Börse im Freiverkehr handelbar. Der ROTX-Index für Aktien auf Rumänien stieg auch bereits schon um 20% in diesem Jahr. Aber auch die GUS-Länder Georgien und Kasachstan weisen schon seit Jahren hohe BSP-Wachstumsraten von 5 bis 7% auf. Hervorzuheben sind in Georgien solche Aktien wie Bank of Geogia (Lenn Finance Group) und Georgia Capital, die auch an westlichen Börsen notieren und bis Februar 2026 noch von einem Allzeit-Hoch zum nächsten sprangen. 

Aktien aus Kasachstan als gute Alternative zu nicht handelbaren russischen Aktien

Eine gute Alternative zu russischen Aktien, die gegen der gegenseitigen Sanktionen anch wie vor nicht handelbar sind, dafür aber Aktien aus Kasachstan, Der KTX-Index stieg in diesem Jahr auch schon um 24%, weil dort die Ölaktie KazMunaiGaz hoch gewichtet ist und wegen der hohen Ölpreise stark anstieg. Stark nachgefragt sind der auch die Halyk Bank und der der zweitgrößte Uranproduzent Kazatomprom. Über den Broker Freedom Broker, der auch in Berlin eine Filiale am Kurfürstendam hat, können Anleger Aktien aus Kasachstan auch direkt in Kasachstan in Tenge erwerben.

Einige russische Unternehmen wie der Gold- und Silberproduzent Polymetal, jetzt Solidcore Resources, sind schon an die Börse Almaty gewechselt, wobei die russischen Assets verkauft wurden. Der Kurs von Solidcore Resources verdreifachte sich schon seit Wechsel an die Börse Almaty von 2,58 auf 7,75 USD. Eine Erfolgstory ist die ehemalige russische Suchmaschine Yandex, die ihr Geschäftsmodell geändert hat und nun Nebius heißt. Nebius hat sich in der KI-Brachen einen Namen gemacht und erhielt Großaufträge von Microsoft und Nvidia. Wenn der Ukrainekrieg beendet ist, ergeben sich hoffentlich auch wieder neue Investmentmöglichkeiten in der Ukraine und Russland.

Der CECE-Index für Aktien aus Ungarn, Polen und Tschechien stieg schon um 15% seit Jahresbeginn und der SETX-Index für Aktien aus dem Balkan und Südosteuropa sogar um 17%. Die Outperformance gegenüber den DAX und S&P Index liegt an der überdurchschnittlichen hohem BSP-Wachstum, der relativ geringen Staats- und Unternehmensverschuldung, die niedrigen Bewertung und den hohen Dividendenrenditen. Es lohnt sich daher weiterhin ein Blick über den Tellerrand nach Osteuropa. Mein Motto bleibt daher: Go east.

Bitcoin-Rally schafft neue Anlagemöglichkeiten auch für Bitcoin-Anleger: Nakiki Anleihe (WKN A460N4, Börse Frankfurt)

Nach dem Kurseinbruch von Gold/Silber und Bitcoin kommen Unternehmensanleihen mit einem hohen Potential/Kupon wieder mehr in den Fokus. Der Bitcoin stieg auf über 75.000 USD und befindet sich als Leitwährung für alle Kryptowährungen seit März wieder auf Erholungskurs, wobei der Bärmarkt mit einer Korrektur von über 40% schon vor Monaten nach dem Erreichen eines historischen Hochs von 125.000 BTC/USD begann. Allerdings hat sich Bitcoin in die kriegerischen Auseinandersetzungen hin, besser entwickelt als die traditionellen Edelmetalle. In diesem unsicheren und hochvolatilen Zeiten kann es sinnvoll sein, einen Teil des Geldes in hochrentierliche Anleihen zu parken, um dann später wieder an der Erholung des Bitcoins teilzunehmen. Eine solche Möglichkeit bietet die neue Treasury-Bitcoin-Anleihe (WKN: A460N4, Kurs 98, Rendite 13%) von NAKIKI SE mit einem Kupon von 9,875% und einer Laufzeit von 5 Jahren bei halbjährlicher Auszahlung. Diese Anleihen kann auch benutzt werden, um eine Phase der Unsicherheit temporär zu überbrücken.

 

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