Bestseller-Autor Robert Kiyosaki (78, „Rich Dad Poor Dad“) mit aktueller Prognose an seine über 2,4 Millionen Follower auf X: 35.000 Dollar für eine Unze Gold und 200 Dollar für Silber.
Von Meinrad Müller
Kiyosakis radikale Prognose
Nach dem Platzen der größten Blase der Geschichte droht ein tiefer Systembruch und danach eine massive Neubewertung von realen Werten.
Kiyosaki, der seit fast 30 Jahren vor den Gefahren des Fiat-Systems warnt, rechnet nicht mit einem normalen Bullenmarkt bei Gold. Er erwartet einen echten Knall.
Danach soll der Preis innerhalb relativ kurzer Zeit auf 35.000 Dollar springen, Silber auf 200 Dollar. Zum Vergleich: Heute liegt Gold bei etwa 4.700 USD. Vor ein paar Jahren hätte man über solche Zahlen noch gelacht. Heute wirken sie nur noch extrem, nicht mehr unmöglich.
Explodierende Schuldenlast in den USA
Die US-Staatsverschuldung hat die 39-Billionen-Dollar-Marke geknackt und steigt weiter rasant. Allein im letzten Jahr kamen über 2,6 Billionen Dollar dazu. Die Zinszahlungen fressen immer mehr vom Haushalt auf, trotzdem pumpt die Notenbank weiter Liquidität ins System. Für normale Sparer ist die Botschaft bitter: Das Papiergeld verliert schleichend, aber sicher an Kaufkraft.
Solche Umbrüche kommen selten mit Vorankündigung in der Tagesschau
Ob Kiyosaki mit seinen 35.000 Dollar exakt richtig liegt, muss sich zeigen. Wichtiger ist die Richtung, die er seit fast drei Jahrzehnten vorgibt. Die Probleme sind ja offensichtlich: explodierende Schulden, endlose Geldvermehrung und das schwindende Vertrauen ins gesamte Fiat-System.
Leise Umschichtung des Großkapitals
Institutionelle Investoren und Vermögende schichten um in physische Assets. Gold spielt dabei seit Jahrhunderten die klassische Schutzrolle, besonders dann, wenn das Vertrauen in Währungen und Staatspapiere bröckelt. Der aktuelle Anstieg fühlt sich deshalb nicht nach Hype an, sondern nach einer stillen, aber entschlossenen Flucht in harte Werte.
Seine Prognose ist vor allem ein Warnsignal. Wer weiter stur auf reines Papiergeld und Staatsanleihen setzt, geht ein immer größeres Risiko ein. Wer dagegen rechtzeitig einen Teil seines Vermögens in reale, knappe Assets wie physisches Gold und Silber (Prognose 200 USD verlagert, steht zumindest nicht ganz nackt da, wenn das System wirklich kippt.



