AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Facebook: Kursrutsch am Zuckerberg

Geht Facebook jetzt den Bachrunter? Die Unternehmensbewertung war von Anfang an gierig. Jetzt kommt der Kater. Das angepeilte Gewinnwachstum ist Schnee von gestern - vor dem Unternehmen steht ein holpriger Weg. Keine gute Zukunft für das größte "soziale" Netzwerk der Welt. Wird Facebook je wieder den Ausgabepreis von 38$ erreichen?

 

von Carsten Englert

Der Mittwochabend hatte es schon angedeutet, dass es am Zuckerberg ungemütlich werden könnte. Der Online-Spielanbieter Zynga hatte die Märkte geschockt. Im zweiten Quartal „erwirtschaftete“ der Erfinder der vielen nervigen Farmville-Abfragen einen Verlust von 23 Millionen Dollar. Das Unternehmen kappte auch gleich die Prognose für das Gesamtjahr. Für die Aktie ging es erdrutschartig um 40 Prozent nach unten. Der (Kurs-)Boden am Zuckerberg begann sich daraufhin ebenfalls zu lockern. Kein Wunder: Die Unternehmen Zynga und Mark Zuckerbergs Facebook sind sehr eng miteinander verzahnt. Zynga steuerte zuletzt 15 Prozent zum Umsatz von Facebook bei und umgekehrt sorgt Facebook bei Zynga sogar für 90 Prozent der Umsätze. Am gleichen Abend ging es somit für Facebook wenig überraschend um acht Prozent in die Tiefe. Am nächsten Tag bestätigte sich das Minus bis zum Handelsschluss. Doch dann kamen nach dem Läuten der Börsenglocken in New York auch von Facebook die Zahlen. Nun kam auch der Kursrutsch am Zuckerberg. Nochmals minus zehn Prozent auf ein neues Allzeittief bei knapp 24 US-Dollar. Der Ausgabepreis lag übrigens bei 38 US-Dollar.


Dicker Verlust

Was war passiert? Das Unternehmen des milliardenschweren Studenten Mark Zuckerberg hatte bei der ersten Quartalsbilanz einen Verlust von 157 Millionen Dollar präsentiert. Zumindest wenn man Sondereffekte nicht raus rechnet. Zudem gab es ein ordentliches Steuergeschenk, ohne dass der Verlust noch deutlich höher ausgefallen wäre und auch der bereinigte Gewinn von 0,12 Dollar je Aktie. Zwar konnte Facebook immerhin den Umsatz um 32 Prozent steigern. Doch gleichzeitig sank die operative Marge von 53 auf 43 Prozent. Zuckerberg hat vorsorglich in der Telefonkonferenz mit den Analysten drauf hingewiesen, dass dieser Wert weiter sinken wird, da weiter die Investitionen in Forschung und Entwicklung und Infrastruktur „aggressiv“ erhöht werden.


Geht die Aktie jetzt den Bach runter?

Diese Frage mögen sich interessierte Anleger ebenso stellen wie investierte Anleger. Ich habe dazu auch eine klare Meinung! Man muss sich keine Sorgen machen, Facebook wird sicher nicht Pleite gehen. Das Geschäftsmodell funktioniert und wird überdauern. Facebook ist eine sehr gute Kommunikationsplattform. Es ist auch richtig, viel in Forschung und Entwicklung zu investieren. Für besonders Weise sogar halte ich die Entscheidung, nicht wie vom Markt spekuliert wurde, ein eigenes Facebook-Smartphone zu entwickeln. Laut Zuckerberg macht ein eigenes Telefon „wirklich keinen Sinn für uns“. Ich stimme ihm zu, das wäre ein Milliardengrab geworden. Gegen Samsung und Apple hätte sich ein Neuling niemals durchsetzen können.

Dennoch wird die Aktie erst einmal noch eine ganze Weile den Rückwärtsgang einschlagen! Warum? Ganz einfach. Die beim Börsengang zu Grunde gelegte Bewertung war aberwitzig. Es wurde bereits maximal schnelles Gewinnwachstum unterstellt und das auch noch mit einem maximal möglichen Gewinnmultipel bewertet. Doch spätestens die Quartalszahlen haben gezeigt, dass Facebook erst nochmal ein paar Hausaufgaben zu erledigen hat, bevor das Netzwerk in die Cash Cow Phase eintritt. Das bedeutet zunächst schwaches Gewinnwachstum, vielleicht sogar den ein oder anderen Gewinnrückgang. Aber solange das so ist, kann der Konzern natürlich keine 50 oder 60 Milliarden Dollar schwer sein. Facebook muss nun nach dem Börsengang-Desaster und der falschen Kommunikation der Ist-Situation erst einmal Vertrauen zurück gewinnen. Das dauert. Zunächst wird die Bewertung auf ein gerechtfertigtes Maß gestutzt werden. Wo genau die liegt, kann nur der Mark festlegen. Doch ich halte es durchaus für möglich, dass sich der Kurs zwischen 10 und 15 Dollar dann einpendelt, um nach ersten Erfolgen im operativen Geschäft auch erste Erfolge auf dem Börsenparkett zu feiern.

www.boersennews.de/investoren-kompass

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat angekündigt, die Maßnahmen im Kampf gegen den Linksextremismus zu verstärken - zudem wurde eine Belohnung von einer Million Euro im Fall [ ... ]

Nach Angaben des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer (SPD) laufen die Vorbereitungen für die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland.

Schweitzer [ ... ]

Zum Jahresende 2024 arbeiteten knapp 6,2 Millionen Menschen im Gesundheitswesen.

Dies waren 102.000 oder 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, [ ... ]

Gut jeder siebte junge Erwerbstätige ist für seine ausgeübte Tätigkeit überqualifiziert.

15 Prozent der Erwerbstätigen im Alter von 15 bis 34 Jahren gaben an, einen höheren [ ... ]

Die Europäische Union und Indien haben die Verhandlungen über ein gemeinsames Freihandelsabkommen abgeschlossen.

Das Abkommen, das als das größte seiner Art gilt, soll die wirtschaftlichen [ ... ]

Angesichts der Gewalt im US-Bundesstaat Minnesota und der verschärften Einreisebestimmungen in die USA fordern die Grünen von der Bundesregierung Schutzmaßnahmen für deutsche Fußball-Fans [ ... ]

Cem Özdemir, Spitzenkandidat der Grünen in Baden-Württemberg, hat den Vorstoß des CDU-Wirtschaftsflügels zur Abschaffung des Rechtsanspruchs auf Teilzeit scharf kritisiert.

"Wer [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.