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Nick Leeson: Liborgate globaler Skandal

Ex-Barings-Händler Leeson sieht „neue Qualität“ von Skandalen in der Finanzwelt. „Hier handelt es sich um einen globalen Skandal, um einen internationalen Händlerring, in dem viele unterschiedliche Banken von Rang und Namen wie Barclays, aber auch die Deutsche Bank verwickelt sind“.


Die Manipulationen des Referenzzinssatzes Libor stellen für den früheren Barings-Händler Nick Leeson, der seine Bank mit risikoreichen Spekulationen in die Pleite geführt hatte, eine neue Qualität von Finanzskandalen dar. „Ich bin erschrocken vom Weg und der Methode, wie der Betrug ablief“, sagte Leeson dem Handelsblatt.

„Hier handelt es sich um einen globalen Skandal, um einen internationalen Händlerring, in dem viele unterschiedliche Banken von Rang und Namen wie Barclays, aber auch die Deutsche Bank verwickelt sind“, sagte Leeson. „Es geht nicht mehr nur um einzelne Personen wie etwa in meinem Fall.“

Die Finanzindustrie nehme offenbar bereitwilliger als andere Branchen Skandale in Kauf  jede Bank in der Hoffnung, dass es sie selber schon nicht treffen wird, sagte Leeson. Helfen könne hier nur ein Kulturwandel. So sei es erschreckend! , dass ein Händler der Deutschen Bank, der in den Libor-Skandal verstrickt gewesen sein soll, inzwischen für einen großen Hedge-Fonds arbeitet. Dabei müsse klar sein, dass so ein Verhalten nicht toleriert werde und harte Strafen nach sich ziehe.

Auch die Strafen für die beteiligten Geldinstitute hält Leeson nicht für angemessen. So habe die britische Bank Barclays im Libor-Skandal dank der Einigung mit den Aufsichtsbehörden in den USA und Großbritannien nur 290 Millionen Pfund bezahlt. „Die Frage ist, was hat Barclays für Zusatzgewinne in der Zeit erzielt, in der die Zinssätze künstlich gedrückt wurden“, sagte der Ex-Händler, der eine mehrjährige Haftstrafe verbüßen musste. „Dagegen dürften die 290 Millionen Pfund zwergenhaft ausfallen.“

Den Aufsichtsbehörden und der Politik wirft Leeson vor, mit dem Innovationstempo an den Finanzmärkten nicht mithalten zu können: „Die Spitze der Aufseher ist auf dem gleichen Niveau w! ie die schlechtesten Händler. Wenn gesagt wird, die Regulierung sei noch nie so gut gewesen wie heute, mag das stimmen. Angesichts der Innovationen an den Finanzmärkten hinken die Aufsichten trotzdem meilenweit hinterher.“

Die Finanzaufsicht BaFin will laut SPIEGEL angesichts des Skandals um manipulierte Zinsen die Kontrolle deutscher Banken verschärfen. Acht Kreditinstitute, die an der Ermittlung des Referenzzinses Euribor beteiligt sind oder waren, mussten demnach bis zum vergangenen Donnerstag schriftlich ihre internen Prozesse zur Berechnung des Zinses und ihre Überwachungsmechanismen offenlegen.

Betroffen seien unter anderem die Landesbanken WestLB, BayernLB und LBBW sowie die Commerzbank. Sollten sich daraus Anhaltspunkte für Versäumnisse ergeben, droht den Häusern eine Sonderprüfung, wie sie die BaFin schon bei der Deutschen Bank durchführt. Ihre Aufsichtskapazitäten für die Deutsche Bank wolle die BaFin in naher Zukunft verdoppeln.

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