AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Crash im Herbst?

Alles spricht für einen heißen Herbst an den Finanzmärkten. Derzeit spielen viele Marktteilnehmer Erholung und Euro-Rettung durch Gelddrucken. Doch damit ist die Krise keineswegs gelöst. Im Herbst drohen neue Schockwellen, besonders bei den Banken. Wie geht es also weiter an den Börsen? Ausbruch oder Crash?

 

von Carsten Englert

Wenn man die vergangene Börsenwoche gesehen hat, könnte man meinen, dass es keine Schuldenkrise mehr gibt und wir uns mitten in einer prosperierenden Wachstumsphase befinden. Die 7.000 Punkte wurden geknackt und bis Weihnachten sehen wir bestimmt ein neues Allzeithoch... alberne Vision oder Wirklichkeit? Ich versuche mich mal in einer Analyse der Lage.

 

Warum steigen die Kurse?

Im Grunde gibt es zwei Gründe, warum derzeit die Kurse steigen, obwohl sich in Punkto Schuldenkrise rein gar nichts gebessert hat. Da ist zum einen der Anlagenotstand. Es ist viel Geld im Umlauf und das will investiert werden. Eine Zeit lang, als die Risikoscheu am Maximum war, haben Anleger damit Anleihen gekauft, selbst wenn sie wie US-Anleihen oder deutsche Staatsanleihen eine negative Realrendite eingebracht haben, teilweise sogar eine negative Nominalverzinsung. Doch die Risikoscheu ist nun etwas gesunken und die Anleger suchen wieder nach etwas mehr Rendite. Diese bieten die als sicher eingestuften Anleihen überhaupt nicht. Und die gut rentierenden Anleihen (beispielsweise Spanien und Italien) haben auch nicht weniger Risikopotenzial als Aktien. Da kann man natürlich gleich die Aktie präferieren, da Anteilsscheine deutlich mehr Renditepotenzial haben. Der zweite Grund liegt wohl in einer kollektiven Realitätsverdrängung. Alle schlechten Nachrichten, wie die sich immer weiter ausbreitende Rezession, die Beinahe-Pleite Griechenlands in dieser Woche, die immer offensichtlicher werdende Krise der europäischen Banken – neuesten Zahlen zu Folge sitzen diese auf einer Billion Euro an faulen Krediten! – und die nach wie vor bestehende Gefahr, dass auch Spanien und Italien umkippen und unter den Rettungsschirm müssen, werden ignoriert. Selbst Deutsche Bank und Commerzbank konnten sich von den Tiefständen wieder erholen. Wird jetzt alles gut? Das Argument: Ist ja jetzt schon alles eingepreist. Das ist von Händlern und börsenaffinen Medien immer wieder zu hören. Das seltsame dabei: es wurde bei steigenden Kursen eingepreist!

 

Zwei Gründe, warum der Herbst heiß wird

Doch es ist klar, dass das nicht ewig so weiter gehen wird! Zwei Faktoren sprechen dafür, dass es relativ bald mit der Verdrängungsrallye ein jähes Ende nehmen könnte. Da sind zum einen die dünnen Umsätze, unter denen der letzte Anstieg auf über 7.000 Punkte stattfand. Der Chart verdeutlicht es. Die Umsätze verhalten sich umgekehrt proportional zum Kursanstieg. Das deutet auf ein baldiges Ende der Rallye hin. Die dünnen Umsätze sind auch der Sommerferienzeit geschuldet. Dieses Phänomen der geringen Umsätze in den Sommermonaten ist eigentlich beinahe jedes Jahr zu finden.

 

http://www.aktienchancen.de/wp-content/uploads/2012/08/dax170812.jpg

Chart powered bei www.tradesignal-online.de

 

Daraus wiederum begründet sich der zweite Grund für ein baldiges Ende der Rallye: die Saisonalität. Der September gehört historisch gesehen zu den schlechtesten Börsenmonaten. Das erklärt sich wohl daraus, dass die Händler und Privatanleger wieder aus dem Urlaub zurück kommen und die unter dünnen Umsätzen hochmanipulierten Kurse nutzen, um schnell Kasse zu machen. Dazu kommt in diesem September noch, dass das Bundesverfassungsgericht über den geplanten ständigen Rettungsschirm ESM zu entscheiden hat. Und da sich die derzeitige Version des ESM jeglicher demokratischer Kontrolle und Kontrollmöglichkeiten entzieht, wäre alles andere als ein Veto aus Karlsruhe ein handfester Skandal und ein schwerer Schlag für die Demokratie!

Nun dürfte deutlich geworden sein, warum eine Long-Positionierung jetzt eine ziemliche Fehlentscheidung sein dürfte. Eventuell versucht der DAX tatsächlich noch, das Jahreshoch bei knapp unter 7.200 Punkten zu testen, aber dann wird die Luft immer dünner. Und der heiße Herbst rückt immer näher. Selbst ein großer Crash ist nicht auszuschließen, nein, angesichts der unerklärlichen Euphorie an den Märkten sogar wahrscheinlich.

www.boersennews.de/investoren-kompass

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat angekündigt, die Maßnahmen im Kampf gegen den Linksextremismus zu verstärken - zudem wurde eine Belohnung von einer Million Euro im Fall [ ... ]

Nach Angaben des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer (SPD) laufen die Vorbereitungen für die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland.

Schweitzer [ ... ]

Zum Jahresende 2024 arbeiteten knapp 6,2 Millionen Menschen im Gesundheitswesen.

Dies waren 102.000 oder 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, [ ... ]

Gut jeder siebte junge Erwerbstätige ist für seine ausgeübte Tätigkeit überqualifiziert.

15 Prozent der Erwerbstätigen im Alter von 15 bis 34 Jahren gaben an, einen höheren [ ... ]

Die Europäische Union und Indien haben die Verhandlungen über ein gemeinsames Freihandelsabkommen abgeschlossen.

Das Abkommen, das als das größte seiner Art gilt, soll die wirtschaftlichen [ ... ]

Angesichts der Gewalt im US-Bundesstaat Minnesota und der verschärften Einreisebestimmungen in die USA fordern die Grünen von der Bundesregierung Schutzmaßnahmen für deutsche Fußball-Fans [ ... ]

Cem Özdemir, Spitzenkandidat der Grünen in Baden-Württemberg, hat den Vorstoß des CDU-Wirtschaftsflügels zur Abschaffung des Rechtsanspruchs auf Teilzeit scharf kritisiert.

"Wer [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.