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Geldbombe: Die Lunte brennt

In immer schnellerem Tempo steht immer mehr Geld immer weniger Gütern gegenüber. Auch wenn die Konsequenzen der aktuellen Gelddruck- und Schuldenexzesse nicht direkt spürbar sind: die Zeche zahlen am Ende jene, welche in Zukunft  auf das Wertaufbewahrungsmittel "Geld" vertrauen.


von Peter Ziemann

Rettungsschirme, Einsatz der geldpolitischen Bazooka, Aufkauf von Staatsanleihen durch die Notenbanken, Zinsobergrenze für die Schuldentitel der Staaten und so weiter – all diese Begriffe schwirren derzeit durch die Öffentlichkeit und sollen uns eines suggerieren: Unser Finanz- und Wirtschaftssystem sei durch monetäre Eingriffe von Seiten der Zentralbanken beliebig steuerbar.

 

Dabei produziert keine dieser Maßnahmen Realgüter, sei es nun Agrarprodukte, Rohstoffe, Investitionsgüter und Produkte für den Konsum.

 

Das grundsätzliche Problem unseres derzeitigen Papiergeld-Systems ist, dass es einen exponentiell steigenden Geldüberhang produziert, der schon längst nicht mehr in einem realen Verhältnis zu der Menge der produzierten Realgüter steht.

 

Auf gut Deutsch: Die auf der Welt vorhandenen Vermögen könnten bei ihrer Mobilisierung nur zu einem sehr kleinen Teil in die oben genannten Realgüter umgetauscht werden.

 

Ein Großteil der Vermögen besteht aus Schulden Dritter, die niemals in der Lage sein werden, ihre Schulden auch nur ansatzweise durch die Produktion von Realgütern tilgen zu können. Beginnen wir bei den Staatshaushalten: Hier wird nur noch mehr oder weniger stark aufgeschuldet – das Geld ist jedoch in den Konsum einer immer größer werdenden Menge von Staatsabhängigen geflossen. Wie sollen diese Schulden, für deren Inhaber der Staatsanleihen ja ein ebenso hohes Vermögen ausgewiesen wird, jemals getilgt werden.

 

Gar nicht – denn in der modernen Zeit der Papierzettel-Wirtschaft ist kein Fall bekannt, wo der Staat seine Schulden wieder getilgt hat. Das Aufschulden ging bislang immer solange weiter, bis diese Schulden – aber auch die dahinter stehenden Vermögen – durch Krieg, Hyperinflation, Währungsreform oder andere drastische Maßnahmen abgebaut wurden.

 

Es lässt sich in der Öffentlichkeit mit Themen wie Vermögensbesteuerung, Zwangsanleihen und einmaligen Abgaben auf große Vermögen immer eine Mehrheit der Neider produzieren. Dabei kapiert ein Großteil der Bürger nicht, dass sie selbst auch von solchen Maßnahmen betroffen wären.

 

Denn was ist der prinzipielle Unterschied zwischen einem Selbstständigen, der einen Kapitalstock von 600.000 Euro bis zum Übergang in die Rente aufbauen muss, um sich für die nächsten 20 Jahre eine monatliche Rente von 2.500 Euro auszahlen zu können und Mitgliedern der gesetzlichen Rentenversicherung oder Beamte, die eine Rente beziehungsweise Pension von 2.500 Euro erhalten. Letztere Gruppe hat sich keinen Kapitalstock aufgebaut, ist aber im Prinzip nicht ärmer als der Selbstständige mit zum Schluss 600.000 Euro.

 

Das haben sicherlich viele Bürger nicht bedacht, die jetzt gemeinsam im Chor mit sogenannten Wirtschaftsexperten, Systemmedien und Politikern für Vermögen ab 250.000 Euro Zwangsmaßnahmen fordern. Denn plötzlich werden sie auch zu Betroffenen.

 

Alle Maßnahmen, die derzeit diskutiert werden, sollen nur verschleiern, dass man das wesentliche Problem unseres Systems möglichst lange in die Zukunft verschieben möchte: Den Abbau des gewaltigen Geldüberhangs.

 

Was ist ein Vermögen von einer Millionen Euro wert, wenn der Staat seine Schuldscheine nur durch die Ausgabe neuer Schuldscheine bezahlen kann? Und welchen realen Wert hat ein schickes Einfamilienhaus mit Wert von einer Millionen Euro, wenn deren Besitzer dieses Anwesen zur Auszahlung einer Rente versilbern müssen?

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