Harald Schmidt: Im Vergleich zu Günther Jauch und Thomas Gottschalk, mit denen Deutschlands Late-Night-Pionier oft verglichen wurde, habe er es am besten getroffen. "Der Arsch, an dem alles vorbei geht, kann gar nicht groß genug sein".
Zwei Wochen vordem Start der "Harald Schmidt Show" beim Bezahlfernsehen Sky spricht TV-Entertainer Harald Schmidt, 55, in einem exklusiven Interview mit BILD am SONNTAG. Im Vergleich zu Günther Jauch und Thomas Gottschalk, mit denen Deutschlands Late-Night-Pionier oft verglichen wurde, habe er es am besten getroffen, meint Schmidt: "Weil ich absolute Narrenfreiheit habe. Ich finde, am schwierigsten ist es für Günther. Wollen Sie sich jeden Sonntag die Plattitüden anhören von Leuten, die davon abhängig sind, gewählt zu werden? Natürlich verdient Günther das meiste Geld, natürlich ist er der beliebteste Moderator, aber sehen Sie die Lebensqualität. Wenn Günther sendet, bin ich längst im Schlafanzug."
Im April wurde Schmidts Sendung von Sat1 nach nur acht Monaten abgesetzt. Weh tat Schmidt das Aus nach eigener Aussage nicht. Dabei helfe ihm sein Alter: "Der Arsch, an dem mir das alles vorbei geht, kann gar nicht groß genug sein. Alles, was jetzt noch kommt, nehme ich mit spielerischer Gelassenheit", sagt er.
Im Interview räumt Schmidt auch mit dem seit Jahren kolporierten Gerücht auf, dass er Hypochonder sei.
"Das habe ich erfunden. Die Presse hat es begeistert aufgenommen und seither – wenn gar nichts los ist – lese ich wieder: 'Zu den großen Hypochondern gehört neben Casanova und Adolf Hitler auch Harald Schmidt.“'" "Die Harald Schmidt Show" ist ab 4. September dreimal wöchentlich auf Sky Hits HD und Sky Atlantic HD zu sehen.



