AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

SP: Eurobonds sicher

Spaniens Ministerpräsident Rajoy ist davon überzeugt, dass es schon in wenigen Jahren eine Fiskalunion mit Eurobonds geben wird​: "Die erste Stufe kann bis 2013/14, die zweite Stufe bis 2015/16 und die dritte Stufe bis 2017/18 erreicht werden". ​Kanzlerin Merkel soll "eine Führungsrolle bei der Lösung der drängenden Probleme beim Euro und der europäischen Integration" übernehmen​.

 

​Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy ist davon überzeugt, dass es in der Euro-Zone schon in wenigen Jahren eine Fiskalunion mit Eurobonds geben wird. In einem Interview mit BILD am SONNTAG sagte Rajoy: "Die Fiskalunion sollte in drei Stufen verwirklicht werden. Zuerst sollten die Mitgliedsstaaten Maßnahmen treffen, um die steuerlichen und wirtschaftlichen Konvergenzkriterien sowie alle Auflagen des Europäischen Rats zu erfüllen."​

Im zweiten Schritt müsse "eine europäische Haushaltsbehörde zur Kontrolle der nationalen Budgets geschaffen werden. Sie würde auch Empfehlungen zu den Zielen und zur Ausrichtung der Fiskalpolitik der Eurozone abgeben. In dieser Etappe könnten bereits Eurobonds mit mittel- und langfristigen Laufzeiten begeben werden, wenngleich die überwiegende Schuldenaufnahme weiterhin auf nationalstaatlicher Ebene erfolgen würde." Rajoy weiter: "In einer dritten Stufe, in der verbindliche Haushaltsziele für den gesamten Euro-Raum beschlossen würden, könnten dann gemeinschaftliche Unionsanleihen ausgegeben werden. "​

Zu seinen Vortellungen für einen konkreten Zeitplan sagte Rajoy: "Die erste Stufe kann bis 2013/14, die zweite Stufe bis 2015/16 und die dritte Stufe bis 2017/18 erreicht werden. Das ist mein Vorschlag, andere mögen dies anders beurteilen. Entscheidend wird sein, dass es uns gelingt, ein Ziel und die dafür zu erfüllenden Vorbedingungen zu definieren."​

An Bundeskanzlerin Merkel, die in der kommenden Woche nach Madrid kommen wird, richtete Rajoy die Erwartung, bei der Reform der Währungsunion Führung zu übernehmen: "Frau Merkel ist eine Regierungschefin mit einer unglaublichen Solidität. Als deutsche Bundeskanzlerin hat sie eine Führungsrolle bei der Lösung der drängenden Probleme beim Euro und der europäischen Integration. Dazu ist sie nach meinem Eindruck bereit."​

Rajoy betonte die Bedeutung Deutschlands für den Erhalt der Euro-Zone: "Ein Euro ohne Deutschland wäre nicht möglich! Deutschland hat eine entscheidende Rolle bei der Schaffung des Euro gespielt."​

 

"Eine Währungsunion kann nicht funktionieren, wenn sich manche Länder zu negativen Zinssätzen finanzieren, während andere untragbar hohe Zinsen aufbringen müssen"​

​Der spanische Ministerpräsident sieht in den unterschiedlichen Zinssätzen für Staatsanleihen innerhalb der Euro-Zone eine existentielle Bedrohung für die Gemeinschaftswährung. In dem Interview mit BILD am SONNTAG sagte Rajoy: "Eine Währungsunion kann nicht funktionieren, wenn sich manche Länder zu negativen Zinssätzen finanzieren, während andere untragbar hohe Zinsen aufbringen müssen." Rajoy fügte hinzu: "Die gegenwärtige Situation lässt sich nicht über einen längeren Zeitraum durchhalten. Deshalb müssen wir das Problem der unterschiedlichen Zinssätze jetzt lösen. Dafür aber müssen wir die Zweifel am Fortbestand des Euro mit aller Klarheit und Entschlossenheit ausräumen."​

Rajoy unterstützte die Pläne von EZB-Präsident Mario Draghi zum Aufkauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank: "Wenn wir den Euro erhalten wollen, der uns mehr Wohlstand gebracht hat, dann müssen wir ihm unbedingt Stabilität verleihen und ein unmissverständliches Signal setzen, dass es kein Zurück gibt. Draghis Ankündigung eines Eingreifens zeigt den festen Willen der EZB, das Problem zu lösen."​

Gleichzeitig ließ es Rajoy aber offen, ob Spanien Nutznießer des Programms sein werde: "Ich werde die Beschlüsse der EZB abwarten und dann eine Entscheidung treffen, die für Spanien und den Euro gut ist."​

Der spanische Ministerpräsident lehnte Forderungen nach einem Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone entschieden ab: "Ein Austritt Griechenlands aus dem Euro wäre ein gigantischer Rückschlag nicht nur für Griechenland, sondern für die gesamte Europäische Union. Die Griechen und wir anderen müssen beweisen, dass Europa in der Lage ist, dieses Problem zu lösen. Griechenland macht schließlich nur zwei Prozent der europäischen Wirtschaftsleistung aus. Ein Austritt Griechenlands wäre daher ein Armutszeugnis für die gesamte EU. Außerdem: Wir haben die Griechen bei den Wahlen gebeten, den Befürwortern des Euro ihr Vertrauen auszudrücken und sie haben es getan."​

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Das Bundesjustizministerium hat einen Gesetzentwurf zur Modernisierung des Schiedsverfahrensrechts vorgelegt.

Künftig sollen Videoverhandlungen und elektronische Schiedssprüche ausdrücklich [ ... ]

Die Linken-Chefin Ines Schwerdtner hat die Empfehlungen der Kommission zur Sozialstaatsreform als weiteren "Angriff auf den Sozialstaat" bezeichnet.

Der "Rheinischen Post" sagte Schwerdtner: "Bärbel [ ... ]

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat angekündigt, die Maßnahmen im Kampf gegen den Linksextremismus zu verstärken - zudem wurde eine Belohnung von einer Million Euro im Fall [ ... ]

Nach Angaben des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer (SPD) laufen die Vorbereitungen für die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland.

Schweitzer [ ... ]

Zum Jahresende 2024 arbeiteten knapp 6,2 Millionen Menschen im Gesundheitswesen.

Dies waren 102.000 oder 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, [ ... ]

Gut jeder siebte junge Erwerbstätige ist für seine ausgeübte Tätigkeit überqualifiziert.

15 Prozent der Erwerbstätigen im Alter von 15 bis 34 Jahren gaben an, einen höheren [ ... ]

Die Europäische Union und Indien haben die Verhandlungen über ein gemeinsames Freihandelsabkommen abgeschlossen.

Das Abkommen, das als das größte seiner Art gilt, soll die wirtschaftlichen [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.