Schäffler griff in diesem Zusammenhang Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) an, der Weidmann für dessen Kritik an den EZB-Anleihekäufen kritisierte. An die Adresse von Weidmann hatte Schäuble in einem Interview gesagt: „Ich bin mir nicht sicher, ob es zur Stärkung des Vertrauens in die Notenbank beiträgt, wenn diese Debatte halböffentlich geführt wird.“ Die Bevölkerung sei tief verunsichert.
Schäffler sagte dazu: Der Finanzminister solle Weidmann „nicht im Regen stehen lassen, sondern ihn gegen die Bloßstellung“ von EZB-Präsident Mario Draghi verteidigen. „Stattdessen macht sich der Finanzminister einen schlanken Fuß.“ Die Beschlüsse des EZB-Rates führten zur Staatsfinanzierung durch die Druckerpresse und am Ende zur Vernichtung des Sparvermögens der Bürger durch Inflation, unterstrich das FDP-Bundesvorstandsmitglied. „Es gilt in dieser historischen Situation ganz andere zu kritisieren.“



