McDonald’s kassiert staatliche Strompreisvergünstigungen. Aktuell sind 734 Unternehmen weitgehend von der EEG-Umlage verschont, über die die Förderung Erneuerbarer Energien von den Stromkunden finanziert wird.
Von den zahlreichen staatlichen Vergünstigungen für die stromintensive Industrie profitiert offenbar auch der Fast-Food-Konzern McDonald’s, berichtet der SPIEGEL in seiner neuen Ausgabe. Auf der Liste der Unternehmen, die weitgehend von der sogenannten EEG-Umlage befreit sind, steht unter anderen die Energie Food Town GbR in Duisburg, die gemeinsame Energieeinkaufzentrale mehrerer McDonald’s-Liefer- und Servicebetriebe.
Aktuell sind 734 Unternehmen weitgehend von der EEG-Umlage verschont, über die die Förderung Erneuerbarer Energien von den Stromkunden finanziert wird. Als Grund gibt die Bundesregierung an, diese Firmen stünden im internationalen Wettbewerb. Die Grünen im Bundestag bezweifeln das in vielen Einzelfällen. Tatsächlich, so die Fraktionsvize Bärbel Höhn, gebe es eine „stei-gende Zahl von Strohfirmen“, mit deren Hilfe die eigentlichen Profiteure unerkannt blieben.



