Aus Russland kommt eine neue Idee für eine schöne neue Nachrichtenwelt, welche bestimmt auch demnächst von der EU-Junta dankbar aufgegriffen wird: Knast für negative Nachrichten. Ausserdem soll der Anteil schlechter Nachrichten auf 30% beschränkt werden.
Der Staatsduma-Abgeordnete Oleg Michejew hat vorgeschlagen, den Anteil der negativen Nachrichten in den Medien mit 30 Prozent zu beschränken. Für die Nichteinhaltung dieser Norm soll eine Freiheitsstrafe von bis zu sechs Jahren vorgesehen werden, berichtet am Dienstag die „Iswestija“.
Völlig verboten werden sollen dabei Bilder von Grausamkeit und Gewalt sowie „physiologische Details in Vor-Ort-Berichten über Unfälle und Terrorakte“. Der Gesetzentwurf, den Michejew aus der Fraktion der Partei Gerechtes Russland konzipiert hat, trägt die Überschrift „Über den Schutz der Bevölkerung vor Informationen“.
„Die Hauptforderung des Gesetzentwurfs besteht nicht etwa darin, eine Zensur einzuführen, sondern die Menschen vor Schwarzmalerei in den Medien zu schützen“, zitiert die Zeitung den Verfasser. „Man muss die Bevölkerung zwar informieren, man sollte sich aber nicht an blutigen Einzelheiten ergötzen.“
Für eine Überschreitung der zugelassenen Norm an negativen Nachrichten schlägt Michejew Gefängnisstrafen zwischen zwei und sechs Jahren vor.
Laut der Zeitung wird nun der Entwurf im Laufe eines Monats in den zuständigen Ministerien und Staatsduma-Ausschüssen geprüft. [ria novosti]



