AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

EU will deutschen Export abstrafen

Neues aus dem Politbüro der Brüsseler EU-Junta: Weil deutsche Exporte eine "Warnschwelle" überschritten hätten, drohen nun Sanktionen. EU-Politbüro:  "Deutscher Exportüberschuss mit Schuld an der Finanzkrise".

 

von Michael Mross

Deutschland ist nach wie vor einer der Exportweltmeister und damit eine unerläßliche Stütze für den Euro und dem Rest der Eurozone. Doch die Kommissare sehen den Erfolg kritisch. Ihre Strategie: Deutschland muss schwächer werden, damit die anderen auch eine Chance haben. Typische Logik des Politbüros aus Brüssel, welches per Erlaß und Planwirtschaft den eigenen Ast absägt, auf der es sitzt.

Deutschland steigerte seinen Exportüberschuss 2012 über die von der EU-Kommission vorgegebene "Warnschwelle". Wo es in einer angeblich freien Marktwirtschaft eine "Warnschwelle" gibt, bleibt allerdings das Geheimnis der Brüsseler Junta. 

"In Euro umgerechnet beträgt der deutsche Leistungsbilanzüberschuss 169 Milliarden", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn am Montag zu Berechnungen seines Instituts für die Nachrichtenagentur Reuters. Das entspreche 6,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, nach 5,7 Prozent 2011. Für dieses Jahr erwartet das Ifo-Institut sogar einen Anstieg auf 6,6 Prozent. Damit ist Deutschland in den Augen des EU-Politbüros eindeutig in der roten Zone.

Die EU-Kommission stuft einen Wert von mehr als sechs Prozent als "stabilitätsgefährdend" ein. Ob die Euro-Welt dagegen stabiler wäre, wenn alle das Niveau Griechenlands einnehmen, dazu äußerte sich das EU-Politbüro nicht. Auch die Mainstream-Medien nehmen devot die medialen Vorgaben aus Brüssel an und qualifizieren die Stärke Deutschlands mittlerweile als "stabilitätsgefährdend". Schöne neue Neusprechwelt.

Bei einer längeren Fehlentwicklung droht das EU-Politbüro  (die Kommission) deshalb mit einem Strafverfahren gegen Deutschland. Auch das ist EU-Junta-Logik: Man muss den stärkeren bestrafen, damit die schwächeren eine Chance haben. Diese Formen von Sozialismus sind indes nicht neu in der Geschichte der EU. Schuld sind nicht die Schwachen, sondern der Starke. Der deutsche Überschuss ist nach Junta-Logik eines der großen Ungleichgewichte in der Weltwirtschaft, die für die Finanz- und Schuldenkrise mitverantwortlich sind. Schöne neue Finanzwelt.

Nach Ifo-Berechnungen weist nur Exportweltmeister China einen noch größeren Überschuss als Deutschland aus. In Dollar gerechnet stieg er im vergangenen Jahr in der Volksrepublik von 202 auf 234 Milliarden, in Deutschland von 204 auf 218 Milliarden. Auf Rang drei folgt wegen seiner Ölexporte Saudi-Arabien mit 155 (2011: 158) Milliarden Dollar.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland hellt sich zu Jahresbeginn etwas auf. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung steigen an, während die Sparneigung [ ... ]

Frauen entscheiden sich nach wie vor seltener für ein Studium im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik als Männer. Der Frauenanteil unter den Studienanfängern im 1. [ ... ]

Die Unternehmen in Deutschland planen seltener, Stellen abzubauen.

Das Ifo-Beschäftigungsbarometer stieg im Januar auf 93,4 Punkte, nach 91,9 Punkten im Dezember. "Der Stellenabbau verlangsamt sich, [ ... ]

Trotz Zöllen und geopolitischer Unsicherheit: Investoren sollten die US-Aktienmärkte nicht zu früh abschreiben, findet der Kapitalmarktexperte Ed Yardeni. Die US-Aktienmärkte hätten [ ... ]

Die Junge Union wendet sich gegen weitere Lockerungen der Schuldenbremse.

In einem Antrag für den Parteitag, über den der "Spiegel" berichtet, heißt es, eine Modernisierung der Regel, wie [ ... ]

Die Arbeits- und Sozialpolitikerin Ricarda Lang (Grüne) fordert vor dem Hintergrund der laufenden Debatte um den Rechtsanspruch auf Teilzeit für Beschäftigte ein Recht auf Vollzeit. "Beschäftigte [ ... ]

Unmittelbar vor der Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts 2026 durch Ministerin Katherina Reiche (CDU) kommt von den Grünen im Bundestag scharfe Kritik am wirtschaftspolitischen Kurs der Regierung [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.