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Pfund Crash?

Crasht das Pfund, weil die Briten die EU verlassen? Mit der jüngsten Abwärtsbewegung und dem Trendbruch hat das Pfund den ersten Sargnagel Richtung Crash eingeschlagen. Geht das gesamte britische Empire samt Krone und Pfund den Bach runter?

 

von Robert Schröder

Während der britische Leitindex FTSE-100 weiter haussiert, die Marke von 6.000 hinter sich lässt und damit erst gestern auf den höchsten Stand seit Mai 2008 gestiegen ist, rumort es auf politische Ebene schon seit Jahresbeginn. Der britische Premierminister hat letztens mit dem EU-Austritt gedroht, sollte die EU nicht die notwendigen Reformen angehen.

Dem Pfund hat diese Ankündigung bisher nicht gut getan. Seit Jahresbeginn büßt die britische Währung gegenüber dem US-Dollar bis heute Morgen 2,7 % auf 1,58 USD ein. Gegenüber dem Euro sogar um 4 % auf über 0,84 GBP. Sind das die Vorboten eines drohendes Pfund-Crashs? Tritt Großbritannien 2013 aus der EU aus?

 

Erste Crash-Ansage: Ein Satz mit X

Schon im vergangenen Jahr, Ende Mai, hatte ich Ihnen ja – ausgerechnet nahe der Jahrestiefs von 2012 – einen Pfund-Crash angekündigt. Wie Sie sehen, sehen Sie aber diesbzgl. nichts. Bis heute gab es keinen Pfund-Crash. Das Währungspaar GBP/USD hält sich relativ stabil. Auch die jüngste Abwertung ist verhältnismäßig klein. Da gab es im letzten Jahr schon deutlich größere Ausschläge. Dennoch bin ich der Meinung, dass es jetzt wirklich ernst wird für das Pfund und wir in diesem Jahr eine ähnlich dynamische Abwertung erleben könnten wie 2008.

“GBP/USD – Dem Pfund droht ein Crash!” (31. Mai 2012)

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Widerstand bei 1,63 USD

In den letzten 12 Monaten sahen wir noch ein leichte Aufwertung des Britischen Pfund gegenüber dem US-Dollar um knapp 5 %. Im Tages-Chart kamen die Kurse aber auch im vierten Anlauf nicht nachhaltig über die Mark von 1,63 USD hinaus. Dort verläuft nun charttechnisch ein dicker Widerstand. Mit dem Aufwärtstrend seit Mai 2012 hat sich ein Dreieck gebildet. Alles in allem ist also keine wirklich dynamische oder gar nachhaltige Aufwärtsbewegung erkennbar. Zumal wir erst in der zurückliegenden Woche genau aus diesem Dreieck nach unten ausgebrochen sind.

Wie kippelig und fragil die derzeitige Situation ist, zeigt der Kursverlauf seit Sommer 2008. Nicht nur der beschriebene Widerstand bei 1,63 USD bremst hier ein Fortkommen. Auch ein diagonal verlaufender Widerstand noch aus dem November 2011 sowie der Abwärtstrend seit August 2009 tun ihr Übrigens das Pfund daran zu hindern nachhaltig Boden gut zumachen.

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Gefährliche Dreieck-in-Dreieck-Kombination seit Anfang 2009

Ähnlich wie im Tages-Chart, hat sich auch hier ein zusammenlaufendes Dreieck (Contracting Triangle) im Rahmen einer großen Welle B gebildet, in dem sich jetzt vier Jahre lang gewisser Maßen massiver Druck angestaut hat. Das große Dreieck enthält an sich zusätzlich noch das kleine eben beschriebene Dreieck als Teilwelle e der B. Diese Dreieck-in-Dreieck-Kombination ist ein sehr seltenes charttechnisches Muster. Wenn es auftritt, impliziert es aber meiner Einschätzung nach einen abrupten Trendwechsel. Der angestaute Druck kann sich demzufolge nur nach unten entladen.

 

Trendbruch war erst der Anfang

Mit der jüngsten Abwärtsbewegung und dem Trendbruch hat das Pfund den ersten Sargnagel Richtung Crash eingeschlagen. Bricht jetzt auch noch der Aufwärtstrend seit Anfang 2009 nachhaltig – aktuell notiert GBP/USD leicht darunter bzw. direkt dadrauf – dann gute Nacht … Ich sehe in diesem Fall das Pfund gegenüber dem US-Dollar weiter Richtung 1,53 USD fallen. Dort verläuft eine mittelfristige Unterstützungszone, die den Kursen kurzfristigen Halt geben kann. Bricht auch sie weg, gewinnt die Abwärtsbewegung weiter an Dynamik.

 

Pfund-Abwertung bis hin zur USD- und Euro-Parität möglich

Innerhalb dieses Jahres kann das Pfund mit der Abwärtswelle C gegenüber dem US-Dollar gut und gerne auf das Niveau von 1985 bei 1,05 USD zurückfallen. Auch eine Parität – also ein Kursniveau von 1,00 USD – kann ich nicht ausschließen. Auch gegenüber dem Euro (EUR/GBP) rechne ich mit einer Parität.

Chart vom 31. Mai 2012

 

Es wird etwas passieren

Gemäß dieser brisanten Chartkonstellation, wird es demnächst wohl ein politisches oder wirtschaftliches Ereignis auf uns zukommen, welches das skizzierte Szenario in Gang setzen wird. Morgen beispielsweise will der britische Premierminister David Cameron seine lange erwartete Grundsatzrede zur Europäischen Union in London halten. Das würde thematisch natürlich gut passen. Aber oft kommt ja der Gegenwind aus einer ganz unerwarteten Richtung, als man das vermutet …

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Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit investiert.

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