Weil die Stimmung im Internet so schlecht ist, will die EU jetzt selbst eingreifen und ihr Image polieren. Bezahlte PR-Agenturen und Trolls sollen in Foren eine EU-freundliche Stimmung produzieren. Kritische Internetseiten sollen mittels “Öffentlicher Meinungs-Beobachtungswerkzeuge” identifiziert werden.
von petrapez
Anlässlich der Wahlen des Europäischen Parlaments im Frühsommer 2014 werden Planungen für einen “beispiellosen Propagandafeldzug” vorbereitet.
Der Schlüssel dieser neuen Strategie sind “Öffentliche Meinungs-Beobachtungswerkzeuge (public opinion monitoring tools)”, um in einem frühen Stadium die Debatten in den sozialen Medien und Blogs zu erkennen, die von Bedeutung für Medien und Bevölkerung sind.
Die Ausgaben für eine “qualitative Medienanalyse” sollen für eine erfolgreiche Schlacht auf rund 2 Millionen Euro erhöht werden. Die Furcht geht um, die satten, gerade wieder selbst genehmigten erhöhten Gehälter einzubüssen bei all den Sparzwängen, die den Untertanen von Paneuropa aufgzwungen werden.
“Besonderes Augenmerk muss auf diejenigen Länder gelegt werden, in denen ein Anstieg des Euroskeptizismus zu verzeichnen ist.”
Die Kommunikatoren des Parlaments (hinterhältige verkappte Spione wäre der treffendere Ausdruck) müssen die Möglichkeiten haben, die öffentlichen Diskussionen, Stimmungen und den Trend der Meinungen in Echtzeit zu überwachen, um sofort zielgerichtet und relevant zu reagieren und damit Einfluss auf das Gespräch zu nehmen – zum Beispiel, indem Fakten und Zahlen Mythen widerlegen, berichtete der Daily Telegraph am 3. Februar 2013 unter Berufung auf Einsicht interner Planungen und Dokumente. Quelle: http://www.telegraph.co.uk



