Am Mittwoch musste die Royal Bank of Scotland in einem Vergleich über 600 Millionen Dollar bezahlen, damit die Ermittlungen eingestellt werden. Zuvor hatte es bereits die britische Barclays Bank und die Schweizer UBS getroffen. Ob die Deutsche Bank, deren Händler ebenfalls in die Manipulationen verstrickt sind, auch bald bestraft würde, wollte Chilton nicht sagen. „Zu einzelnen Instituten kann ich nichts sagen“, erklärte er. Während man bei der Deutschen Bank intern ebenfalls mit Strafzahlungen rechnet scheint die Commerzbank scheint derzeit außenvor zu sein.
Chilton forderte einen Kulturwandel bei den Banken. „Die Banker benehmen sich arrogant, als stünden sie über dem Gesetz“, sagte er. Die derzeit amtierenden Vorstände in vielen Geldhäusern seien für diese Kultur verantwortlich. Diese Vorstände abzulösen, falle in den Aufgabenbereich der Aufsichtsräte.



