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Arbeitslosenzahlen sind Lügenzahlen - Wagenknecht

Stellvertretende Linksparteichefin wirft Bundesregierung vor die Arbeitslosenstatistik zu schönen. Wagenknecht: "Die Arbeitslosenzahlen sind Lügenzahlen. Viele Menschen werden einfach nicht mehr gezählt."

 

Die stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, wirft der Bundesregierung vor, die Arbeitslosenstatistik zu schönen. Wagenknecht sagte BILD am SONNTAG: "Die Arbeitslosenzahlen sind Lügenzahlen. Viele Menschen werden einfach nicht mehr gezählt."

Zugleich forderte Wagenknecht eine stärkere Besteuerung von Reichen: "Eine Vermögenssteuer für Millionäre würde die Richtigen treffen und dem Staat das Geld bringen, um Krankenhäuser, Schulen und Universitäten besser auszustatten."

Das Argument, eine Millionärssteuer würde wohlhabende Bürger dazu bewegen, ins Ausland zu gehen, will Wagenknecht nicht gelten lassen: "Wenn jemand nach Russland auswandern will, dann soll er gehen. Davon darf sich eine Gesellschaft nicht erpressen lassen."

 

Sahra schätzt Luxus

Sahra Wagenknecht, weiß Luxus durchaus zu schätzen. Wagenknecht sagte in dem BaS Interview: "Schöne Reisen machen oder in ein gutes Restaurant gehen ist Lebensqualität. Viel Geld gebe ich für Bücher oder Konzerte aus."

Maßgeblich für ihre Lebensqualität seien aber vor allem nicht-materielle Dinge: "Der größte Luxus für mich ist freie Zeit – denn die habe ich viel zu wenig. Zeit um zu leben, zu lesen, Fahrrad zu fahren, Zeit, die ich mit Menschen verbringen kann, die ich gern habe. Ich brauche keine teuren Designerklamotten und sonstigen Klimbim."

Für eine Linken-Politikerin sei es nicht ehrenrührig auch mal einen Schluck Champagner zu trinken: "Solange man sich nicht kaufen lässt und zum Dank Lobbypolitik für die Reichen macht. Allerdings zahle ich meinen Champagner lieber selbst."


Maschmeyer: Mit jedem Euro steigt der Neid

Der Unternehmer und Multimillonär Carsten Maschmeyer sieht seinen Reichtum nicht unbedingt als Vorteil im Leben. Er sagte BILD am SONNTAG: "Mit jedem Euro mehr nimmt der Neid zu, und man muss vorsichtiger werden. Ich wollte nicht vorrangig viel Geld verdienen, sondern erfolgreich sein. Und Erfolg wird mit Geld belohnt."

Maschmeyer würde auch Entbehrungen hinnehmen: "Ich könnte mir vorstellen, auf ein großes Haus zu verzichten, da ich mit meiner Familie gern ganz eng zusammen bin.​Und beim Thema Zeit, nämlich für Partner, Kinder und Freunde. Das ist der größte Luxus, den ich mir nehme und auf den ich nicht verzichten wollte."

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