Beim Meteoriten-Absturz in der russischen Region Tscheljabinsk im Ural ist die Zahl der Verletzten auf mindestens 700 gestiegen, davon mindestens 159 Kinder. Die Zahl der gemeldeten Verletzten steigt jedoch weiter. Bilder und Videos vom Meteoriten-Absturz. - Russischer Politiker: Meteorit in Wahrheit US-Waffentest über Russland.
Der US-Astronom Phil Plait erklärte dagegen auf seiner Internetseite, dass der Meteoritenregen höchstwahrscheinlich nichts mit dem Vorbeiflug des für den Freitagabend erwarteten Asteroiden 2012 DA 14 zu tun habe. Das wahrscheinlichste Szenario sei, "dass der Meteor mehrere Kilometer über der Erde auseinandergebrochen ist und Bruchstücke heruntergefallen sind", so der US-Astronom.
LDPR-Chef Schirinowski: Meteorit in Wahrheit US-Waffentest über Russland
Der russische Skandalpolitiker Wladimir Schirinowski glaubt nicht an einen Meteoritenfall am Ural. Dem Parteichef der Liberaldemokratischen Partei Russlands (LDPR) zufolge handelte es sich um Waffen-Experimente der USA über dem russischen Territorium.
Geschwindigkeit: 30km /sek
Nach der vorläufigen Schätzung bewegte sich der Meteorit mit einer Geschwindigkeit von rund 30 Kilometern pro Sekunde, teilte die russische Weltraumagentur Roskosmos mit. Aufgrund der ungewöhnlichen Flugbahn haben weder die russischen noch die ausländischen Beobachtungsstationen den Meteoriten aufspüren können, teilte die Behörde weiter. „Der Eintritt derartiger Objekte in die Atmosphäre sei zufallsbedingt und schwer voraussagbar.“
Versicherungsbetrug
(ria novosti) Nach dem massiven Meteoritenniedergang am Ural haben einige erfinderische Ortsbewohner Fensterscheiben in ihren Wohnungen eingeschlagen, um sich als Meteoriten-Opfer darzustellen und einen Schadenersatz zu beantragen.
Die Behörden haben bereits mehrere solche Fälle aufgedeckt, erfuhr RIA Novosti aus Polizeikreisen des Gebietes Tscheljabinsk, in dem der Meteoritenregen am Freitag am meisten Schäden verursacht hat. Einige „Kluge“ machen die Folgen des Meteoritenfalls bereits zum Geschäft, erzählte ein Polizeisprecher. Man schlage die eigenen Fensterscheiben ein, um dann als Entschädigung teurere Plastikfenster zu beantragen. Die regionalen Fensterhersteller melden nach dem Meteoritenregen eine Verdreifachung ihrer Aufträge.
Video 1 Meteoriteneinschlag
Video2: Meteoriten Einschlag in Russland
Video 3: Meteoriten über Russland





